Rapid Wien und Lyoness….eine verhängnisvolle Liaison?

Schon als im Juni 2015 bekannt wurde, Lyoness würde nun Sponsor beim österreichischen Erstligisten Rapid Wien werden, ging ein Raunen durch die Weiten aller Lyoness-Geschädigten.

„Kann das denn wahr sein“, „welch Heuchelei“, „der blanker Hohn“ bis hin zu „hat Rapid das wirklich nötig…“ waren die damalige Reaktionen zu dieser Liaison.

Inzwischen ist es amtlich bestätigt, was schon immer jeder wusste. Lyoness ist ein Schneeball-/Pyramidensystem, das darauf ausgelegt ist, dem gutgläubigen Cashback-Kunden, mit der Aussicht auf ein Zusatzeinkommen, „Pakete etc.“ zu verkaufen. Aus dem Verkauf dieser „Zusatzprodukte“ generiert Lyoness seine eigentlichen Umsätze/Gewinne.

Aus welchem Grund halten sich die Verantwortlichen bei Rapid Wien in Sachen „Lyoness Altlasten“ so vehement bedeckt? Hat der Geschäftsführer „Wirtschaft “ von Rapid – Christoph Peschke -, doch noch in einem veröffentlichten Interview vom 30.10.2015 die Vorwürfe lapidar abgetan.

Ein Teil der Umsätze von Lyoness finden offensichtlich darin Verwendung, ein „Saubermann-Image“ herstellen zu wollen. Mit Gönnerhaftigkeit versucht Lyoness seit Jahren der Gesellschaft glauben zu machen, zum Wohle der Allgemeinheit beizutragen.

Das dabei ein derart etablierter Verein wie Rapid Wien Gelder von Lyoness annimmt, welche dem einzelnen Bürger bzw. Bürgerin in vermutlich betrügerischer Absicht abgenommen wurden, scheint für die Verantwortlichen bei Rapid Wien keinerlei Bedeutung zu haben. Ob es wohl zu weit ginge, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob von Seiten Lyoness „diverse Entscheidungshilfen“ den Verantwortlichen bei Rapid Wien angeboten worden? Man weiss es nicht.

Auch sollte man bei Lyoness nicht von einem Sponsoring bei Rapid Wien sprechen, da es sich doch eher um eine Investition zur Erschließung neuer Einnahmequellen handelt, worauf sich Lyoness stürzen kann.

Wie Rapid Wien und die anderen Sponsoren zu Lyoness stehen, wird derzeit erfragt. Schon bald können Sie es hier lesen!!!!

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