Lyoness….eine Staatsanwaltschaft und die österreichische Presse!

Was wirklich geschah?

Selbstverständlich hat Lyoness diesen vermeintlich, günstigen Beschluss im Rahmen einer Pressemitteilung veröffentlicht. Die zahlreichen Urteilungen hingegen wurden nicht derart publiziert.

Fakt ist, dass wir mit dem Beschluss 22 Bs 5/16w v. 12.04.2016 in Strafsachen Lyoness: Az. 14 St 25/15t vormals 14 St 17/12m, eine Bankrotterklärung der ermittelten Staatsanwaltschaft erleben dürfen und Österreich sich als Bananenrepublik deklassiert.

Welche der Staatsanwälte finden wir demnächst in der VIP-Lounge der neugebauten Allianzarena in Wien oder bei privaten Golfstunden mit namhaften Golfspielern?

Die Staatsanwaltschaft muss sich da schon einige Fragen gefallen lassen, eine Dienstaufsichtsbeschwerde wurde von der BE Konfliktmanagement bei der vorgesetzten Dienststelle beim Oberlandesgericht bereits eingereicht.

In der Begründung des Beschlusses heißt es sinngemäß im wesentlichem Teil, ein Pyramidensystem müsse kollabieren, wenn nicht weiter Gelder durch Neukunden zugeführt werden würde.

Woraus wurden diese Ermittlungserkenntnisse abgeleitet?

Sind etwa die Bilanzen der Geschäftsjahre 2014/2015 berücksichtigt worden, hat Lyoness diese überhaupt schon veröffentlicht?

Weshalb steht es um die Lyoness Suisse GmbH und Lyoness Siam Co.,Ltd. finanziell derart schlecht? Selbst die eigene Hausbank von Lyoness (The Siam Commercial Bank), rät von Geschäften mit dieser Firma ab (siehe Eintragungen vom 01.03.2016 & 29.03.2016 unter www.bekm.eu/aktuelles)

Es gibt noch eine Reihe weiterer Firmen des Königreiches Lyoness, die ähnlich marode sind, aber davon wollte die Staatsanwaltschaft, allen voran OStA M. Schön nichts wissen. Im Gegenteil.

Wurde berücksichtigt, dass Lyoness in all den Jahren lächerlicher Ermittlungen, die von Kunden „gehorteten Anzahlungen“ über verschiedenste Firmengeflechte/Stiftungen längst aus anderweitigen Quellen der Wertschöpfung profitieren durfte?

Große Teile von Textpassagen in der Beschlussbegründung sind identisch mit Schriftsätzen des Beschuldigten bzw. dessen „Legal-Department“ selbst. Hat sich da etwa ein Schulschwänzer die Entschuldigung selbst verfassen dürfen?

Wie die österreichische Presse mit Lyoness umgeht, unterstreicht noch die ganze Peinlichkeit. In vermeintlich kritischen Artikeln wird verdecktes Marketing für Lyoness praktiziert. Was kann der Grund dafür sein?

Die für den Anzeigenverkauf zuständige Stelle der einzelnen Printmedien, versendet einen tatsächlich kritischen Entwurf eines Artikels an Lyoness und dieser wird mit entsprechender Anzeigenschaltungen etc. „vertretbar freundlich gestalten“?

Auch ging ich bisher davon aus, dass Rapid Wien in Österreich quasi „sakrosankt“ sei, aber mehr zu dieser „Riesensauerei“ in der Fortsetzung….denn in Deutschland sieht es inzwischen für Lyoness nach der „Totgeburt“  der „Deutschland Sensation“ im Februar 2016 ganz anders aus….!

Ich bleib dran…. Fortsetzung folgt!

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