Premium Safe – Schadenersatzansprüche

Wir haben im Kreise unserer Fachanwälte und Wirtschaftsdetekteien ausführlich über Premium Safe nebst involvierten Nebenfirmen abgewogen Wir wären nicht die BEK, wenn wir dazu nicht eine passende Lösung gefunden hätten Im rechtlichen Sinne dürften sich Schadensersatzansprüche gegen die Gesellschaft und Geschäftsführer Uckermann problemlos sein. Das Geschäftsmodel der Premium Safe stellt ein Einlagengeschäft nach dem KWG dar. Dieses erfordert die Erlaubnis der Bafin. Das Betreiben von Einlagegeschäften ohne die erforderliche Erlaubnis stellt einen Verstoß gegen § 32 Kreditwesengesetz (KWG) i. V. m. § 1 Abs. 1 Nr. 1 KWG, § 54 KWG dar, ist ein Straftatbestand und gleichzeitig ein Schutzgesetz, der i. V. m. § 823 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) Rechtsgrundlage für einen Schadensersatzanspruch darstellt. Auch eine Haftung der Geschäftsführer und Vorstände ist in der ständigen Rechtsprechung der deutschen Gerichte anerkannt. Die Geschäftsführer waren verpflichtet nachzuprüfen, ob bei dem betriebenen Geschäftsmodell Erlaubnisse nach dem Kreditwesengesetz erforderlich sind. Auch eine Haftung wegen Betrugs § 263 StGB iV, §823 II BGB, aufgrund des Betreibens eines Schneeballsystems käme zur Anwendung. Allerdings könnte hier eine sonst übliche Vollstreckung problematisch werden, da die Premium Safe Ltd & Co. Verwaltungs KG wohl Vermögenslos und Uckermann nicht aufzufinden ist.

Wir bereiten für unsere Kunden weiter eine maßgeschneiderte Lösung vor.

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