Rapid Wien-Legende Antonin Panenka selbst Geschädigter von Lyoness!

Eine ganze Seite widmet Rapid Wien seiner Legende Antonin Panenka auf der Vereinsseite. Antonin Panenka, der mit der tschechoslowakischen Nationalmannschaft 1976 Europameister wurde und von 1981 – 1985 bei Rapid Wien spielte und die Meisterschale holte. Neben Ernst Happel und Hans Krankl wurde er 1999 in das Rapid-„Team des Jahrhundert“ gewählt. Auf den Rapid Sponsor und Cashback-Partner Lyoness ist er jedoch alles andere als gut zu sprechen, hat er doch viel Geld mit und durch Lyoness verloren. Auch er hatte den Versprechungen von Lyoness geglaubt.

Antonin Panenka wurde 2009 Mitglied von Lyoness, investierte und rührte für Lyoness kräftig die Werbetrommel – den treuen Fans von Bohemka (ein Team aus Prag) wurde die Lyoness Mitgliedschaft empfohlen, damit sie einerseits das Fußballteam unterstützen und andererseits selbst Gewinne lukrieren konnten. Es existiert auch ein Bild aus 2009, auf dem Antonin Panenka mit zwei Lyoness-Shoppingkarten in den Händen entsprechend abgebildet, Werbung für Lyoness machte. Aus der heutigen Sicht sieht es wie ein schlechter Witz aus. Nachdem er Lyoness-Mitglied wurde, hätte er mehr Geld gespart, wenn er Lyoness ignoriert hätte, erzählt er heute verärgert.  Vielleicht wäre die Vereinsspitze gut beraten gewesen, den Erfahrungsaustausch mit ihrer Vereinslegende zu suchen, aber großzügige Sponsorengelder zeigten sicherlich die gewünschte Wirkung. 

Wie überall sonst auch wurden in der Tschechoslowakei tausende Kunden von Lyoness hinters Licht geführt – ebenso geschickt über eine Kooperation mit einem bekannten Fußballverein. Hier wurden die Vereine als KMU’s gehandhabt und anstelle von Sponsoring werden hier eben Shopping-Points etc. vergeben.

Tausende Menschen in der Tschechoslowakei haben den vergangenen Jahren Milliarden tschechischen Kronen bei Lyoness angelegt. Die versprochenen Gewinne haben sie auch nach Jahren nicht erhalten. Viele Menschen haben den Kampf um ihr Geld schon aufgegeben. Diejenige, die es nicht aufgegeben haben, kämpfen dort jetzt gemeinsam, um das investierte Geld wieder zurück zu erhalten.

„Im Ausland ist die Glaubwürdigkeit von Lyoness schon sehr abgeschwächt. Aber in den Ländern wie Tschechien, wo die Sprachkenntnisse schlecht sind, haben die Leute wenige Informationen aus dem deutschsprachigen Raum und können sich nicht wirklich wehren. Im Gegenteil, wenn Lyoness jetzt wieder mit einem neuen Investmentmärchen zum Fußballklub kommt, schaffen sie es, es denen wieder zu verkaufen“ erklärt ein tschechisches Bündes gegen Lyoness.

Zurück bleiben auch hier nur enttäuschte Kunden. (siehe auch http://reportermagazin.cz/a/wubsu/poslete-penize-apak-jste-vitekde )

2 Antworten
  1. Alfred
    Alfred says:

    Ich finde es nur traurig, dass ein tolles Geschäftsmodell wie das von lyoness, derart plump versucht wird ins schlechte Licht gerückt zu werden.
    Wenn man sich damit auseinandersetzt weiß man, dass selbst der dümmste bei lyoness kein Geld verlieren kann.
    Auch unser lieber Antonin hat nur seine Einkäufe anbezahlt. Wenn er und seine Familie nun nicht zu PartnerHändlern gehen, muss man sich nicht wundern 🙈🙈

    Antworten
    • Ben Ecker
      Ben Ecker says:

      Lieber Alfred, Antonin Panenka hat mit seiner Familie gut 70.000 € in die damaligen Länder-/ Businesspakete gesteckt und auf die versprochenen „passiven Einkommen“ gehofft. „Plump“ ist lediglich der Versuch hier Lyoness auf ein reines Cashback-Geschäft zu reduzieren, was rein rechnerisch für Lyoness kein Geschäft sein kann. Das wesentliche Kerngeschäft war/ist der Vertrieb der damaligen Länder- und Businesspaketen und den jetzigen Cloud’s, eben ein Schneeballsystem in dem nur ein erlauchter Kreis sein Gewinne einstreicht. Mal sehen was all die Geschädigten zu Ihrem Satz: „Selbst der Dümmste kann bei Lyoness kein Geld verlieren?“ sagen.

      Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.