Lyoness-Anwalt Mag. Zotter log vor Gericht !

Mag. Zotter von der Kanzlei Reif und Partner hielt es bei der Verhandlung am 07.06.2017 beim BG Wien (Az.: 4 C 238/16b – 2) gegen Lyoness (wir berichteten) mit der Wahrheit wohl nicht so genau. Dabei sitzt Mag. Zotter sogar im Disziplinarrat der Steiermärkischen Rechtsanwaltskammer und sollte bei „Disziplinarvergehen von Rechtsanwälten und Rechtsanwaltsanwärtern“ für Recht und Ordnung sorgen, worüber Kanzlei-Chef Dr. Reif besonders erfreut sein dürfte!   Mag. Zotter gab vor Gericht an, sich mit Lyoness bisher noch nicht sonderlich beschäftigt zu haben und in den Sachverhalt erst über das Wochenende vor dem Verhandlungstermin hat einlesen müssen.

Tatsächlich aber belegt ein Schreiben der Kanzlei Reif selbst vom 25.03.2013 an die Wirtschafts- und Korruptions-Staatsanwaltschaft, dass Herr Mag. Zotter sogar Ansprechpartner für die AGB in der Fassung 2008 und 2009 war. Für die Erstellung/Überarbeitung von AGB sind umfassende Einblicke in die Abläufe eines Unternehmens erforderlich.

Unverständlich auch die „Showeinlage“ von Mag. Zotter sich in der Verhandlung Herrn KR Andreas Werner förmlich vorzustellen, obwohl sich beide bereits persönlich bekannt waren. Aber eine „Effekthaschereien dieser Art“ scheint bei der Kanzlei Dr. Reif eine gut einstudierte Strategie zu sein.

2 Antworten
  1. RA Mag. Klaus Zotter
    RA Mag. Klaus Zotter says:

    Sehr geehrter Hr. Ecker!
    Ich bin wirklich fassungslos, mit welcher Dreistigkeit Sie sich erlauben, mich öffentlich als Lügner zu bezeichnen!
    Sie waren bei dieser Verhandlung nicht einmal anwesend und können daher gar nicht aus eigener Wahrnehmung wissen, was dort gesprochen wurde! Haben Sie als „Journalist“ (?) denn gar kein Berufsethos? Sie haben es nicht einmal der Mühe wert befunden, mich wenigstens einmal nach der Richtigkeit Ihrer „Informationen“ zu fragen und mich lieber gleich öffentlich der Lüge vor Gericht (!) bezichtigt, offenbar nach dem Motto „Auch wenn’s nicht stimmt – irgend etwas wird schon hängenbleiben..“
    Auch Ihr jüngster Beitrag über Kollegen Dr. Reif, der vor Unsinn und Halbwahrheiten nur so strotzt, bestätigt meinen Eindruck, dass Ihnen die journalistische Sorgfalt nicht so wichtig ist wie die schnelle Wirkung einer schamlosen Unterstellung. Es wird seinen Grund haben, wieso Sie Ihre Beiträge nur in Ihrem eigenen blog veröffentlichen können und sich meines Wissens kein seriöses Medium dafür hergibt…
    Dass ich Ihre unverschämte Beleidigung nicht auf mir sitzen lassen werde, muss ich Ihnen wohl nicht näher begründen.
    Klaus Zotter

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    • Ben Ecker
      Ben Ecker says:

      Sehr geehrter Herr Zotter,
      „getroffene Hunde bellen“ gewöhnlich und Sie machen offensichtlich keine Ausnahme, der angedrohten Klage sehe ich im übrigen gelassen entgegen. Zunächst darf ich Ihnen mitteilen, dass die öffentlichen Medien sehr wohl auf die Ergebnisse meiner Recherchen zu Lyoness zurückgreifen, diese veröffentlichen und mich namentlich erwähnen. Mein Berufsethos in Frage zu stellen verbietet sich, da ich mich keinen Spekulationen hingebe. Sie hingegen hab ihren Berufsethos vor Gericht kurzerhand selbst „ad absurdum“ geführt.

      Ich kann durch schriftlichen Aussagen ehemaliger Lyoness-Mitarbeiter nachweisen, dass Sie Herrn KR Andreas Werner bereits vor der Gerichtsverhandlung am 07.06.2017 näher kannten. Ebenso waren Sie bereits mit den AGB der Firma Lyoness zum Zeitpunkt der vorab erwähnten Gerichtsverhandlung bestens im Bilde, sogar federführend.

      Was Sie echauffiert als „Unsinn und Halbwahrheiten zu Ihrem Kollegen Dr. Reif“ versuchen darzustellen, der tatsächlich ihr gönnerhaftes Vorbild zu sein scheint, entspricht der Wahrheit. Ihr „werter Kollege Dr. Reif“ ist (meiner Meinung nach) ein Anwalt der mit Interventionen, mutmaßlichen Drohungen und Bestechungen seine persönlichen Interessen vertritt. Behalten Sie bitte meinen „unbedeutenden Blog“ im Auge, denn zu den Firmenverflechtungen im Glückspielmilieu eines Dr. Reif werde ich zeitnah einen eigenen Blog eröffnen.

      Des weiteren darf ich zur Firma Lyoness/Lyconet/Cashback World festhalten, dass es sich bei dieser Firmen – meines Erachtens – um eine kriminelle Organisation handelt. Weltweit habe ich mir diese sogenannten Länderniederlassungen persönlich angesehen und diese sind sprichwörtliche der „Witz vor Ort“.

      Abschließend darf ich betonen jederzeit für ein persönliches Gespräch (auch öffentlich) zur Verfügung zu stehen. Ich stelle mich jedem und allem in der Sache des „Schneeballsystem-Lyoness“!

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