Novomatic: Sachverständiger Edmund Fritz und eine zweifelhafte Vergangenheit!

Wer sich in der Steiermark mit dem Thema Glücksspiel beschäftigt, der stößt im Zuge seiner Recherchen früher oder später auf den Namen des Amtssachverständigen Edmund Fritz. Und dieser Herr ist leider kein ungeschriebenes Blatt, denn gibt es wichtige Gründe, die an seiner vollen Unbefangenheit als Amtssachverständigen stark zweifeln lassen.

Dazu auch ein kurzer Rückblick in die Vergangenheit von Edmund Fritz:

Laut Bericht der Innenrevision des Landes Niederösterreich vom 23.09.2005 spielte Herr Fritz in seiner damaligen Rolle als Beamter der Landesregierung NÖ (angeblich war er auch bei Berater bei Novomatic) bei der Erlassung eines höchst fragwürdigen Bescheides zugunsten der Novomatic eine entscheidende Rolle.

Mit diesem Bescheid wurde der Novomatic der Betrieb von 2.500 elektronischen Spielapparaten für 10 Jahre genehmigt. Dazu heißt es im Bericht der Innenrevision, die Rolle des Herrn Fitz sei zu hinterfragen. Er habe seinen Amtskollegen bei der Erstellung dieses Bescheids beraten und hat den Bescheid – nur 2,5 Stunden nach dessen Unterfertigung – an den Novomatic-Anwalt Dr. Brunner gefaxt. Dazu im Bericht der Innenrevision: „Die Aussage von Fritz, es wäre üblich, den anderen Sachbearbeiter bei dessen Abwesenheit zu unterstützen und Derartiges – wie Bescheide auf Wunsch der Parteien diesen zu faxen – wird mehr als angezweifelt.“ Weiter heißt es im Bericht der Innenrevision: „Es konnte sich keinesfalls um eine Routineerledigung handeln, weil in den letzten 20 Jahren, sowohl nach Aussage der Abteilungsleiterin als auch nach Auskunft der Sachbearbeiter Fritz und …… nie ein Bewilligungsantrag in dieser Größenordnung (2.500 Spielapparate) gestellt worden war. Die Höchstanzahl belief sich laut Dr. Wolf auf 8 Apparate …

Die Bescheiderlassung erfolgte, als die zuständige Abteilungsleiterin Eleonore Wolf und die politisch verantwortliche Landesrätin Christa Kranzl (unabhängig voneinander) auf Urlaub waren. Beide sagten später vor Gericht als Zeuginnen unter Wahrheitspflicht aus, dass sie sowohl den Antrag als auch den Bescheid erst im Nachhinein zu Gesicht bekommen hätten. Frau Dr. Wolf sagte in einem Verfahren aus, dass der Bescheid vor Unterfertigung mit ihr als Abteilungsleiterin besprochen hätte werden müssen. Sie hätte den Bescheid aber nicht erlassen. Frau Kranzl sagte aus, es sei offensichtlich gewesen, dass die Angelegenheit vor ihr und Dr. Wolf geheim gehalten werden sollte und man habe bewusst auf ihren Urlaub gewartet, um den Bescheid erlassen zu können. Es sei zwei Monate lang niemand über den gegenständlichen Antrag informiert worden. Die ganze Konstruktion habe ihrer Meinung nach System gehabt. Edmund Fritz wurde nach dieser Angelegenheit pensioniert.

AKTUELL ist der pensionierte Beamte als Sachverständiger und Berater für das Amt der Steiermärkischen Landesregierung tätig. Und wie er damals seinen Kollegen bei der Bescheiderlassung “beraten” hat, so berät er jetzt die Behörden. Gem. § 7 Abs 1 Z 3 AVG (der auch für Amtssachverständige gilt) hat sich ein Verwaltungsorgan der Ausübung seines Amtes zu enthalten, wenn wichtige Gründe vorliegen, seine volle Unbefangenheit in Zweifel zu ziehen. Gegenständlich liegen solche Gründe vor. Die Unbefangenheit des Herrn Fritz (vor allem in Angelegenheiten, die in Zusammenhang mit Novomatic stehen) ist massiv in Zweifel zu ziehen.

Es mehren sich aktuell auch Beschwerden über Edmund Fritz, denn er ist bei nahezu jeder Beschlagnahme von (vermeintlich illegalen) Glücksspielgeräten steiermarkweit dabei und macht nach außen den Anschein, als würde er die Amtshandlung leiten. So diktiert er etwa den Behördenorganen den Wortlaut des Beschlagnahmebescheides und berät die Behördenorgane auch in rechtlicher Hinsicht; dies, obwohl er kein Jurist ist und die rechtliche Beurteilung allein der Behörde bzw. dem Gericht obliegt. Er bestimmt über die Beschlagnahme von Geräten, die nicht einmal in Betrieb sind, auf denen keine Testspiele gemacht, geschweige denn dokumentiert werden oder bei denen es sich um Geschicklichkeitsspiele handelt.

Dabei lässt sich darüber streiten, ob diese Automaten überhaupt illegal sind. Laut EU sind sie es zumindest nicht. Vielmehr ist es das österreichische Glücksspielgesetz, das rechtswidrig ist. Es erfüllt nämlich nicht die strengen Anforderungen der EU, Spielsucht und Kriminalität effektiv zu bekämpfen. Dennoch wenden die Behörden dieses Gesetz stur an. Zugute kommt diese Aktion wiederum dem Platzhirsch Novomatic, der den ganzen Markt für sich allein haben will. Obgleich kein österreichisches Glücksspielunternehmen derart viel öffentliche Kritik auf sich gezogen hat wie der umstrittene niederösterreichische Konzern), ist es ihm dennoch gelungen, in jedem Erlaubnisland eine landesrechtliche Bewilligung einzukassieren. Novomatic hat also ein großes Interesse daran, dass ihre Konkurrenz verschwindet und zwar möglichst bevor der VfGH das Gesetz für verfassungswidrig erklärt. Über die Omnia Online Medien GmbH (www.spieler-info.at) wird der Markt daher nach “illegalen” Geräten durchforstet und die Behörden werden mit Anzeigen überschüttet.

Wird die Behörde aktiv, so wird sie fast immer vom Sachverständigen Fritz begleitet, wie kürzlich bei einem brisanten Vorfall in Graz. Am 30.06.2017 fand in einem Wettlokal in der Straßgangerstraße „eine Kontrolle nach dem Glücksspielgesetz“ statt, bei der ein Einsatzkommando der österreichischen Spezialeinheit „Cobra“ gerufen wurde. Die maskierten und bewaffneten Organe haben die Sicherheitstür mit einem Rammbock aufgebrochen und stürmten mit gezogener Waffe das Lokal. Sie bedrohten den Kellner und die anwesenden Gäste und hielten ihre Dienstwaffen auf die Anwesenden und schrien „Hände hoch!“. In der Folge forderten sie die drei Anwesenden auf, sich auf den Boden zu legen, was diese auch taten. Obwohl die Leiterin der Amtshandlung sofort bemerkte, dass im Raum keinerlei Gefahr oder Bedrohung herrschte, mussten die Anwesenden fünf Minuten (!) am Boden liegen bleiben.

Bei der Amtshandlung anwesend war auch der Herr Edmund Fritz. Als Berater des Landes Steiermark hätte ihn die Behörde nicht zur Amtshandlung hinzuziehen dürfen. Auch sonst lag kein Grund vor, welcher das Ziehen der Schusswaffen rechtfertigen würde. Insbesondere lag kein gefährlicher Angriff iSd § 16 Abs 3 SPG oder ein Grund, der den Gebrauch der Waffe iSd Waffengebrauchsgesetzes 1969 rechtfertigen würde. Der Einsatz von Schusswaffen und der Befehl an die Anwesenden, fünf Minuten am Boden zu liegen, war überschießend und zudem erniedrigend, war doch offenkundig, dass von ihnen keinerlei Gefahr ausging. Auch hätte die verschlossene Türe durch einen Schlosser geöffnet werden können, anstatt sie in Rambo-Manier einzutreten. Die Staatsanwaltschaft hat nun Ermittlungen gegen die Beamten wegen Amtsmissbrauch eingeleitet. Es gilt die Unschuldsvermutung. (Quelle: Glückspielinfo.at)

Da wir vermuten, dass es zwischen Edmund Fritz und der Novomatic (bzw. deren 100%ige Tochter die Admiral Casino & Entertainment AG) eine geschäftliche Beziehung gab bzw. gibt, macht es einen höchst problematischen Eindruck, wenn Edmund Fritz in seiner Tätigkeit als Amtssachverständiger gerade Geräte von (vermeintlich) illegaler Konkurrenz der Novomatic begutachtet bzw. als Berater der Steiermärkischen Landesregierung Amtshandlungen begleitet. Einer schriftliche Anfrage beantworte Herr Fritz nicht.

 

 

 

 

 

RA Mag. Klaus Zotter – Verfahren eingeleitet und Anzeigen von Geschädigten!

Der Ausschuss der Rechtsanwaltskammer Steiermark teilte mit, dass gegen Rechtsanwalt Mag. Klaus Zotter (Kanzlei Dr. Reif) ein Verfahren (GZ: 2016/0412-3) wegen standeswidrigen Verhalten eingeleitet wurde. Wie bereits berichtet, hatte Mag. Zotter während eines der zahlreichen Lyoness-Prozesses vor Gericht gelogen. Dies ist anhand von Schriftsätzen aus den Ermittlungsakten bei der WKStA gegen Lyoness auch zweifelsfrei zu entnehmen.

Aber es droht weiter Ungemach für den umtriebigen Anwalt Mag. Zotter. Viele verärgerte Lyoness-Geschädigte wollen sich nicht damit abfinden, dass es einem Anwalt offensichtlich ohne Konsequenzen möglich ist, ganze 61 rechtswidrige Klauseln in AGB einzuarbeiten um Mitglieder zu benachteiligen. Geschädigten Mitglieder haben angekündigt Anzeige gegen Mag. Zotter bei den zuständigen Behörden zu erstatten und prüfen zivilrechtliche Schadensersatzansprüche.

 

 

 

 

Weitere namhafte Unternehmen und Affiliate-Partner kündigen Lyonessverträge auf!

Für Oktober 2017 haben weitere namhafte Unternehmen die Zusammenarbeit mit Lyoness aufgekündigt. Die Unternehmensnamen dürfen und werden erst Anfang Oktober veröffentlicht.

Ebenso haben sogenannte Affiliate-Partner mittlerweile eine Vertragskündigung bestätigt, was Lyoness besonders hart treffen dürfte. Über Affiliate-Agenturen nutzt Lyoness die verdeckte Möglichkeit, sich über vermeintliche Geschäftspartnerschaften mit namhaften Unternehmen zu präsentieren, ohne tatsächlich in einer direkten Geschäftspartnerschaft mit diesen Unternehmen zu stehen.

Wie zwischenzeitlich bekannt und wiederholt aufgedeckt wurde, bedient sich Lyoness gerne am seriösen Ruf von namhaften Unternehmen, um das eigene negative Image zu kaschieren und der Vertriebssparte Lyconet die Neugewinnung von investitionswilligen „Cloud-Kunden“ zu erleichtern.

Wie vorliegende Mailkorrespondenz belegt, verwenden Empfehlungsgeber und leitende Lyconet-Vertriebler gerne den Satz: „Glaubst Du/Glauben Sie ein Unternehmen wie “ …………..“ würde in einer langjähriger Geschäftspartner mit Lyness/Lyconet stehen, wenn ………“ 

Ebay dementiert Geschäftspartnerschaft mit Lyoness und kündigt Konsequenzen an!

Es wurden bereits zahlreiche „Fake-Partnerschaften“ von Lyoness (jetzt Cashback World) aufgedeckt, u. a. die „Mastercard-Lüge“. Nun stellt sich auch der weltgrößte Online-Marktplatz eBay als Fake heraus. Über kleine Hintertüren (Affiliate Programme) schleicht sich Lyoness in namhafte Unternehmen, um diese als „direkten, bindenden Geschäftspartner“ bei seinen Mitgliedern zu vermarkten damit diese in „zahnlose Cloud’s“ investieren.

 

Wie die Pressestelle von eBay schriftlich bestätigte:  „…..besteht neben der Teilnahme am Affiliate Programm von eBay keine Partnerschaft mit dem fraglichen Unternehmen. Sofern Sie Belege haben, in welcher Form das Unternehmen den Bekanntheitsgrad von eBay zum Zwecke der Kundengenerierung missbraucht, würden wir uns freuen, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen könnten. Wir werden dem nachgehen und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen gegenüber der Firma Lyoness Europe AG ergreifen.“

Bereits im Jahre 2013 warb Lyoness auf Facebook ungeniert mit eBay und hat das der Welt mit folgendem Zitat weismachen wollen: „Tolle Neuigkeiten: eBay ist NEUES Lyoness Partnerunternehmen!“:-) Genau wie bei vielen anderen namhaften Unternehmen. Alles Lüge!

Lyoness (jetzt Cashback World) versucht seit jeher mit vorgetäuschten Geschäftspartnerschaften zu namhaften Unternehmen, deren seriösen Bekanntheitsgrad auf das eigene unseriöse Geschäftsgebaren zu projizieren und für den Vertrieb des Schneeballsystems zu nutzen.

Wunschgemäß haben wir dies gegenüber eBay mit der Lyoness-Website selbst belegt. Dort wird eBay mit der Partner-ID: 609000368 und als Partnerunternehmen mit dem Verweis bei den Bedingungen „Bei diesem Partnerunternehmen ist …….“ geführt.

 

 

Die 16-monatige „Lyoness-Historie“ im Überblick !

Mai 2016:

Lyoness und das Debakel mit Indien

Während sich Lyoness noch in „vermeintlicher Unantastbarkeit“ sonnt, tauchen jetzt neben Deutschland auch in Indien große Probleme auf.

Der zunächst riesig erscheinende Markt in Indien hat für die Lyoness-Macher eine einträgliche Einnahmequelle dargestellt, aber dabei hat Lyoness die dortige Rechtslage unterschätzt. Die Gier war stärker und bevor eine Registrierung bzw. Genehmigung durch die Behörden vor Ort erfolgte, verkaufte man schon fleißig „Länder-Pakete-Indien“ als „passive Einkommensquelle“ an gutgläubige Lyonessen.

Am 21.05.2016 wurde ein „Opening Event“ im Hotel Regency/Neu Delhi gefeiert. Auch die Website „lyoness.in“ ist online, es werden aber nur Online-Shops angezeigt. Die am indischen Verrechnungsprogramm beteiligten Mitglieder sollen nach drei Jahren die Möglichkeit haben, dass Treueprogramm in Indien weiter zu empfehlen. Die indischen Behörden haben aber eine Genehmigung für die frisch gegründete Lyoness India Private Ltd., New Delhi, und alle im Zusammenhang stehenden Firmen aus der Lyoness-Struktur, dementiert. Hier wird aus der Not heraus mit dem Feuer gespielt, denn Lyoness hat bereits vor drei Jahren etwas verkauft, was es so nicht gibt und führt jetzt kleine Kunststücke für das weit entfernte Europa auf, um den Eindruck zu vermitteln, es ginge nun endlich los.

Juli 2016:

Trotz Abmahnung: Lyoness wirbt immer noch mit Mastercard

Lyoness wirbt überraschenderweise noch immer mit dem Mastercard-Namen. Wir sind der angeblichen Geschäftsbeziehung von Mastercard und Lyoness  auf den Grund gegangen. Laut Mastercard-Österreich-Chef Gerald Gruber hatte Mastercard nie eine direkte Geschäftsbeziehung mit Lyoness. Mastercard-Österreich-Chef Gruber habe, nachdem bekannt wurde, dass Lyoness wieder aktiv mit dem Namen Mastercard wirbt, wieder eine Abmahnung ausgeschickt. Mastercard sei „formal noch nicht vor Gericht gegangen, aber die entsprechenden rechtlichen Schritte wurden angedroht.“

Lyoness USA nur noch in Fort Lauderdale vertreten und Indien ist weg

Lyoness Indien war eine ganze Zeit von der Lyoness-Country-List verschwunden, obwohl der Markt seit drei Jahren offen sein sollte. Über die Problematik dort wurde bereits berichtet. Die Probleme in Indien sind für Lyoness größer als bisher angenommen. Inzwischen wurde dem Lyonessvertrieb dort die Tätigkeit untersagt. Dies bedeutet im Klartext: Lyoness hat wissentlich drei Jahre lang unter falschen Voraussetzungen die Gelder der Kunden eingesammelt und diese zweckentfremdet. Aktuell ist dort lediglich die Lyoness India Pvt Limited mit Unternehmenszweck „Buchhaltung“ geführt und im propagierten „Indien der Markt mir unendlichen Möglichkeiten“ sind aktuell (Stand: 04.09.2017) ganze 57 Einzelhändler aufgeführt die die Cahsback-Card akzeptieren.

Unsere Recherchen in den USA haben ergeben, dass lediglich noch die Lyoness Management Americas Inc. mit Sitz in Fort Lauderdale/Fl., in 474 3351 Delaware Secretary of State, in diesem Land vertreten ist und als Privatpersonenfirma eingetragen ist. Als Beteiligungen sind neben Lyoness Schweiz noch Ländergesellschaften mit Sitz in Australien, Österreich, Belgien, Kanada, Deutschland und Schweiz angeführt. Die repräsentablen Vertretungen in Kalifornien und im Empire State Building sind verschwunden. In den Büroräumen in Fort Lauderdale war niemand anzutreffen, nach der Auskunft vor Ort würde es sich hier nur um ein virtuelles Büro handeln, mit der Option „Tagesbüros“ anbieten zu können.

Lyoness Asia

Genauso düster das Bild in Thailand. In Bangkok gibt es 23 Einzelhändler, die die Lyoness-Cashback-Card akzeptieren, in ganz Thailand gerade einmal 24 Einzelhändler. Im gesamten asiatischen Raum gibt es noch nicht einmal 500 kleine Einzelhändler, die die Karte akzeptieren. Bei den repräsentativen Büroräume in CentralWorldCenter stehen seit Monaten die Büromieten aus – das kennen wir doch auch schon aus Graz….

 August 2016:

Handelsketten distanzieren sich von Lyoness

Lyoness schmückt sich gerne mit fremden Federn und listete auf der Website etliche „Partner“ auf – wie zum Beispiel Kika/Leiner, Booking.com, Lego, Microsoft, Nike,  Nordsee, OMV, Stiefelkönig, Palmers, Swarovski… und noch viele mehr. Ralph Lauren etwa zählt zu jenen, denen gar nicht bewusst war, dass er „Partner“ ist. Auch Douglas und Palmers, wehren sich dagegen mit Lyoness zusammenzuarbeiten. Auch Toys’R’Us, Delka, Salamander und Vögele,… wollen nicht als Partner von Lyoness bezeichnet werden. Die Handelsketten wehren sich und es werden von einigen rechtliche Schritte gegen Lyoness vorbereitet. Lyoness verliert zusehends seine großen, werbewirksamen Zugpferde und die Luft wird für die Einkaufsgemeinschaft immer dünner.

 Wie Lyoness seine Mitglieder in und mit „Asien/Arabien“ für dumm verkauft!

Im Zuge des Kontinentalstarts der Region Asia-Pacific gab es die Buchungsaktion „Asia Pacific“ mit einem enorm langem Buchungszeitraum von 17.07.2012 bis Januar 2014. Es bestand für Premium-Mitglieder die Möglichkeit, Mitgliedsvorteile aus vollständig bezahlten Einkäufen bzw. voll- sowie an-/teilbezahlten Gutscheinbestellungen im Treueprogramm Asiens zu buchen. Mit den Anzahlungen sollten die Mitglieder an den Einkäufen der ihnen zugeteilten Kunden auf dem asiatischen Markt profitieren. Nur gibt es in Thailand eben keine Einkaufsgemeinschaft. Es gibt zwar eine Lyoness Siam Co., Ltd., doch ist dies nur eine Alibi-Gründung um den getäuschten Kunden eine Repräsentanz vor Ort vorführen zu können. Das Büro dieser Gesellschaft befindet sich im Einkaufszentrum Central World, No.999/9, Suite ML1711, 17th Floor, Rama 1 Road, Bangkok 10330. Diese ist nahezu verwaist und nach Auskunft in der Informationszentrale nur sporadisch besetzt.

Beim Central World Center (früher World Trade Center) handelt es sich um das größte Einkaufzentrum in Südostasien und das sechstgrößte Shopping Center der Welt und es verwundert, dass nicht ein einziger der zahlreichen Shops in dieser Mega-Mall ein Partnerunternehmen von Lyoness ist und die Lyoness Cashback-Karte akzeptiert. Dasselbe gilt für die übrigen großen Shopping Malls in Bangkok wie Siam Paragon, Siam Discovery Center, MBK, Siam Center oder Emporium Shopping Mall, wo ebenso kein Händler mit Lyoness in Verbindung steht. Die Liste der Händler, welche eine Kooperation mit Lyoness haben, ist beschränkt auf – sage und schreibe 25 Stück – in ganz Thailand! Doch es handelt sich hierbei weder um bekannte noch um große Geschäfte, sondern um äußerst unbedeutende Kleinsthändler und -gewerbe ohne Rang und Namen. Dass es vor Ort keine Einkaufsgemeinschaft Lyoness gibt, wird auch daraus evident, dass alle Zahlungen in Thailand nicht an die Lyoness Siam gehen, sondern die Verrechnung durch die Lyoness Group AG, Grazbachgasse 87-93, 8010 Graz, Austria, erfolgt.

In Dubai hält man ein Büro im Emaar Business Park, Building 4, 6th Floor, P.O. Box 390490, Sheikh Zayed Road Dubai, United Arab Emirates. Auf der Website von „Lyoness.com/ae“ steht im Impressum die Lyoness Europe AG, vor Ort auf der Firmentafel ist jedoch die „Lyoness Management GmbH“ mit Sitz in Graz aufgeführt und auch dieses Büro ist nur sporadisch mit einer Postsammelstelle besetzt. Mit der Shoppingsituation in VAE ist es ähnlich wie im asiatischen Raum bestellt. So findet man z. B. in Dubai „The Mall“, in einem Shoppingcenter mit einer gigantischen Größe von insgesamt 1 Millionen Quadratmetern und 1.200 Geschäften, nur 1 Geschäft, das „Pink Panther Store“, das laut Kennzeichnung die Cashback-Card akzeptieren würde. Die seit drei Jahren dort tätige Dame in diesem Store bedankte sich dafür, dass ihr die Bedeutung eines „Lyoness-Cashback“-Aufklebers im Eingangsbereich erläutert wurde, denn damit eingekauft habe noch niemand.

Oktober 2016:

Lyoness als „Schneeballsystem“ verurteilt

 Ein weiteres Urteil – Az. 21 C 311/15m – des Bezirksgericht für Handelssachen Wien vom 08.09.2016 bestätigt nun bereits zwei vorangegangene Urteile und festigt die bisherigen Entscheidungen zu Lyoness als Schneeballsystem. … mehr Details dazu finden Sie hier!

Auch in der Schweiz ist mit einer bravourösen Begründung am 20.09.2016 ein Urteil des Kantonsgericht Zug ergangen. Auszüge des Urteils finden Sie hier!

Juni 2017:

Hubert Freidl und seine neue Firma „Organic+“

Hubert Freidl vertreibt neben seinen klassischen Lyoness-Produkten nun Nahrungsergänzungsmittel mit einer neuen Firma, namens „Organic+“. Das Impressum auf der Organic-Website zeigt die Verbindung zu Lyoness auf. Als Medieninhaber ist nicht die Organic+ selbst angeführt, sondern die Lyoness Europe AG in Buchs (CH). Bei Bestellung auf der Organic-Website wird man auch noch direkt auf die Lyoness-Website weitergeleitet.Auch in der Welt des Sportsponsorings ist das neue Unternehmen von Hubert Freidl schon zu finden. Das „Lyoness Open“ wird offensichtlich nicht mehr direkt von Lyoness gesponsert, sondern neuer Sponsor ist – Überraschung! – die Firma Organic+!

Österreichischer Golf-Verband hat keine Kooperation mehr mit Lyoness!

Zwischen dem österreichischen Golfverband (ÖGV) und Lyoness besteht keine Kooperation mehr, wie uns Herr Generalsekretär Herr Robert Fiegl vom ÖGV schriftlich bestätigte. Lyoness kündigte bereits im März 2015 eine wegweisende und langfristige Partnerschaft mit dem ÖGV und seinen 100.000 Mitgliedern an. Die „langfristige“ Partnerschaft hat aber gerade mal ein Jahr gehalten. Der Verband hat scheinbar bald erkennen müssen, dass eine Kooperation mit Lyoness nichts bringt und, dass Lyoness scheinbar auch kein verlässlicher Partner ist.

Hubert Freidl investiert 2 Mio. in Fa. Kendlbacher Getränkevertriebs GmbH!

Der CEO und Lyonessgründer Hubert Freidl hat über seine asiatische Firmierung/en ganze 2 Millionen Euro in „Omis Apfelstrudel“ investiert. Zwar ist Hubert Freidl in Österreich nicht mehr gemeldet, aber als großzügiger Investor bei „Omis Apfelstrudel“, Fa. Kendlbacher Getränkevertriebs GmbH aus 8792 Sankt-Peter Freienstein, legt er „sein Geld“ wohl gerne in der Heimat an.

Juli 2017:

Lyoness AGB „NULL UND NICHTIG“ / OGH Wien hat Revision verworfen

Der Oberster Österreichische Gerichtshof in Wien hat am 18. Mai 2017 unter dem Gz. 10 Ob 45/16i, in einem 53-seitigen und längst überfälligen Urteil (Urteil OHG) zu den Lyoness AGB, Recht gesprochen und die von Lyoness eingelegte Revision verworfen. Das von Lyoness lange hinausgezögerte Urteil hat eine starke Signalwirkung. Neben der Tatsache, dass Lyoness bereits ein rechtskräftig verurteiltes Schneeballsystem ist, wurde nun auch in letzter Instanz festgestellt, dass alle Verträge/AGB von 2007, 2009, 2012 von und mit Lyoness „null und nicht“ sind.

Lyoness Presseaussendung zu AGB-Urteil ist falsch!

Wir beleuchten die aktuelle Presseaussendung von Lyoness, in der Lyoness zu dem Urteil des OGH betreffend der AGB Stellung nimmt. Wir treten zur Gegendarstellung an, decke Unwahrheiten in der Presseaussendung auf und erklären, warum viele Aussagen falsch sind. Das Urteil in seinen 53 Seiten ist eindeutig. Das vorliegende rechtskräftige OGH-Urteil steht in einer Linie mit den vielen Zivilurteilen und deckt sämtliche Mitglieder (nicht nur unternehmerisch tätige Personen) ab, da der OGH explizit darauf eingegangen ist, dass eben nicht zwischen angeblichen Unternehmern und Konsumenten zu unterscheiden ist. Lyoness behauptet hier das Gegenteil! Unsere Gegendarstellung im Detail lesen Sie bitte hier!

Lyoness/Lyconet! Gericht sieht „AGB Neufassung 2014“ als sittenwidrig und intransparent wie vorangegangene AGB!

Das Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz, Gerichtsabteilung 5, hat als Berufungsgericht durch die Richterinnen Dr. Clementschitsch (Vorsitz), Mag. Janisch und Dr.  Unterberger, in der Rechtssache 5 R 212/16g  am 18.01.2017 der klagenden Partei (einer Gastronomiefachfrau) für Recht erkannt. Der von Lyoness eingebrachten Berufung wird nicht Folge gegeben und eine Revision sei nach § 502 Abs 2 ZPO ebenso unzulässig. Dieses Urteil ist rechtskräftig. Auszüge aus dem Urteil finden Sie hier!

OGH-Urteil zu Lyoness-AGB findet sich bereits in ersten Verfahren wieder!

Das Handelsgericht Wien, Abteilung 58.1 Wien hat am 20. Juli 2017 durch Richterin Mag. Mathilde Beranek, AZ: 581 Cg 44/16y-11 als Schneeballsystem erkannt und die AGB als nichtig erklärt. Das OGH-Urteil zu den AGB vom 18.05.2017 fand bereits bei ersten Entscheidungen Eingang. Mehr Details finden Sie hier!

August 2017:

Lyoness – Cashback World / ohne gültige AGB auf dem Markt?

Die AGB von Lyoness aus der Vergangenheit wurden per Gericht als „null und nichtig“ erklärt, aber auch die aktuellen AGB wurden inzwischen ebenso als sittenwidrig eingestuft. Welche AGB den neuen Mitgliedern jetzt vorgelegt werden, ist wohl einfach zu beantworten. Die bereits abgeurteilten AGB werden „rotzfrech“ weiterverwendet, es zählen eben nur die Einnahmen über die Clouds, ungeachtet der sich nun anbahnenden nächsten Klagewelle mit den zur Zahlung fälligen Clouds. Erste „Cloud-Geschädigte“ klagen bereits ihr Leid, von Lyoness/Lyconet „geradezu bedrängt“ zu werden und auf eine Auszahlung der Gelder zu verzichten. Die Argumentation von Lyoness/Cashback World es betreffe ja nicht das Cashback-Geschäft ist reine Makulatur, da sich das Unternehmen seit jeher über den Verkauf von Länder-, Businesspaketen oder der jetzigen Cloud finanziert hat. Rein rechnerisch ist dies mit den Umsätzen aus dem Cashback-Bereich und den von Lyoness „gefakten Mitgliederzahlen“ schon nicht möglich.