Norwegische Behörde demaskiert Lyoness im Verbotsverfahren! (english translation herinafter)

Als „Ersteinschätzung“ den Erlass der norwegischen Aufsichtsbehörde zu verharmlosen, ist typisch für Lyoness im Allgemeinen. Fakt ist, dass Lyoness bereits seit 2013 offiziell ins Visier der norwegischen Aufsichtsbehörde geraten ist, was mit Einträgen seit 06 Juni 2014 auf deren Website abzurufen ist.

Die norwegische Behörde demaskiert Lyoness, indem klargestellt wird, dass die Einkaufsgemeinschaft mit der Cashback Card als „Maske zur Akquise“ des Lyconet-Vertriebes, der eigentlichen Einnahmequelle von Lyoness dient. Die Einnahmen aus neuen sich einkaufenden „Lyconet-Marketer“ und Verkäufen der Cloud’s, was früher die Länder-, Business – und Premiumpakete waren, stellen mit über 90% der Umsätze u. a. die Haupteinnahmequellen von Lyoness dar.

„Die zuständige Behörde, wörtlich übersetzt treffenderweise „Lotteriebehörde“ genannt, hat mit Veröffentlichung vom 11.1.2018 eine formelle Entscheidung angekündigt, wonach Lyoness die Tätigkeit in Norwegen untersagt wird. Grund: Die Behörde kam zu dem Ergebnis, dass von Lyoness ein verbotenes Schneeballsystem bzw. Pyramidenspiel betrieben wird. Lyoness kann das Ergehen dieser formellen Entscheidung, die auch Strafanzeigen zur Folge hätte, vermeiden, wenn nun binnen vier Wochen der Betrieb in Norwegen eingestellt wird.

In der 16-seitigen Veröffentlichung, die im Internet unter https://lottstift.no/wp-content/uploads/2018/01/Lyoness-varsel-om-vedtak-med-palegg-om-stans-av-virksomheten-i-Norge-jan2018.pdf abrufbar ist (allerdings nur auf Norwegisch), führt die Behörde aus, dass lediglich weniger als 10 % des Umsatzes von Lyoness in Norwegen im Jahr 2016 aus dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen stammen. Der Löwenanteil des Umsatzes wird durch den Verkauf von Anteilen an „Customer Clouds“ und „Rabattkupons“ erzielt, mit denen der Teilnehmer an künftigen Einkäufen partizipieren können soll. Tatsächlich werden Auszahlungen aber durch das Anwerben von neuen Teilnehmern für das System generiert. Ein klassisches Schneeball- bzw. Pyramidensystem also, das nach § 16 des norwegischen „Lotteriegesetzes“ untersagt ist.

Diese Bestimmung wiederum setzt – wie in der Behördenveröffentlichung auch ausgeführt wird – die Richtlinie 2005/29/EG über unlautere Geschäftspraktiken um. Der Rechtsrahmen ist daher in der EU bzw. im EWR einheitlich.“ (Quelle: RA Dr. Schöberl/Wien)

Diese Entscheidung erging aufgrund der „von Lyoness selbst eingereichten“ Unterlagen. Interessant zu verfolgen wird es sein, wie die norwegischen Geschädigten dann entschädigt werden sollen.

International wurde in den letzten Tagen auch Hundertfach (nur alleine von meinen internationalen Kontakten) aus, die Meldung bei “ Behind MLM “ auf Facebook, Twitter, etc. geteilt.

Norwegian authority unmasks Lyoness in trial to close down the company!

It is typical for Lyoness to play down in an “initial assessment” the decision by the Norwegian regulatory authority. As a matter of fact, Lyoness has been targeted by the Norwegian regulatory authority already since 2013, which I have also reported on in blog entries of June 6, 2014 on this website.

The Norwegian authority is unmasking Lyoness by making it clear that the shopping community with their Cashback Card is used as a “mask for the acquisition of new marketers” for the Lyconet business, which is Lyoness’ real source of revenues. The revenues from newly acquired “Lyconet marketers” and sales of the Clouds, which used to be country-, business- and premium packages, constitute with a share in revenues of more than 90% Lyoness’ main source of income.

“The competent authority, which can be literally translated as ‘lottery authority’, has announced in publications on January 11, 2017 a formal decision to prohibit any business activities by Lyoness in Norway. The reason is that the authority has concluded that Lyoness is an illegal snowball system and pyramid scheme. Lyoness can avoid this formal decision, which would entail criminal charges, by discontinuing its operations in Norway within four weeks.

In the 16-page publication, which can be retrieved under the following link https://lottstift.no/wp-content/uploads/2018/01/Lyoness-varsel-om-vedtak-med-palegg-om-stans-av-virksomheten-i-Norge-jan2018.pdf (but only in Norwegian), the authority explains that merely less than 10% of Lyoness’ revenues in Norway in 2016 emanated from the sale of goods and services. The lion’s share of revenues was generated by selling shares in “customers clouds” and “discount vouchers”, which participants can supposedly use to take part in future purchases. In fact, payments to members are being financed through the acquisition of new participants for the system. So, it is a classical snowball system and pyramid scheme, which is illegal according to §16 of the Norwegian “Lottery Act”.

Through this decision also Directive 2005/29/EC concerning unfair business-to-consumer commercial practices is implemented, meaning that there is a standardized regulatory framework within the EU and the EEA on this matter (source: attorney Dr. Schöberl/Vienna).

This decision was based on “documents submitted by Lyoness itself”. It will be interesting to observe in what way the Norwegian Lyoness victims will be indemnified.

 

Aufsichtsbehörde schließt Lyoness & Lyconet in Norwegen! (english translation herinafter)

Die norwegische Aufsichtsbehörde „Lotteri- og siftelsestilsynet“ ( Veröffentlichung Behörde Norwegen) hat in einer 16-seitigen Entscheidung, die Unternehmen Lyoness Norway AS und die „neue Variante“ Lyconet als unerlaubtes Pyramiden- und Schneeballsystem klassifiziert und aufgefordert, innerhalb von vier Wochen die Tätigkeit einzustellen.

Sollte Lyoness Norway AS & Lyconet dieser Aufforderung in der gesetzten Frist nicht Folge leisten oder keinen ausreichend begründete Einlassung einbringen, wird die Schließung der Unternehmen von Amtswegen angeordnet und entsprechende Anklagen erhoben.

Das Lyconet ebenfalls als unerlaubtes Pyramiden- und Schneeballsystem eingestuft wurde, deckt sich mit den aktuellen Verfahren rund um die Lyoness Europe AG. Wird vom Mutterunternehmen doch fortwährend auf Veranstaltungen und in den Medien propagiert, mit Lyconet sich „neu aufgestellt“ und „aus den vergangenen Fehlern gelernt zu haben“. Bereits in rechtskräftigen Urteilen in der Schweiz wurde festgestellt. Urteil Kanton Zug (EV201642) vom 20.09.2016, Zitat: Lyconet ja mit den „Customer Clouds“, wo Zahlungen erfolgen, die mit künftig in den betreffenden Ländern getätigten Einkäufen „vermehrt“ werden könnten, sodass es sich im Ergebnis um dasselbe System wie die alten Lyoness-Länderpakete, und damit um ein Schneeballsystem handelt.

Die norwegischen, deutschen und Schweizer Behörden lassen sich nicht von Lyoness/Lyconet narren oder täuschen. Etwaige Interventionen eines Lyoness-Chefsyndikus Dr. Reif und seinem „Zauberlehrling Mag. Zotter“ endeten an der österreichischen Grenze. Die österreichische Justiz mit auffällig „nigerianischen Verhaltensmuster“ in der Causa Lyoness, sollte sich ein Beispiel an der norwegischen Objektivität nehmen.

„Niemand sollte sich wundern, wenn Lyoness/Lyconet eine Schließung dergestalt kommentieren wird, dass in Norwegen ohnehin der Betrieb eingestellt werden wollte.“

Regulatory authority shuts down Lyoness & Lyconet in Norway!

In a 16-page decision, the Norwegian regulatory authority “Lotteri- og siftelsestilsynet” (publication by the Norwegian authority) has classified the companies Lyoness Norway AS and the “new variety” Lyconet as illegal pyramide schemes and snowball systems and has demanded that the companies cease all business activities within four weeks.

Should Lyoness Norway AS and Lyconet not comply with this request before the due date or not make a statement duly justifying their failure to comply, the companies might be closed ex officio and respective charges might be pressed.

The classification of Lyconet as an illegal pyramid scheme and snowball system coincides with the current proceedings involving Lyoness Europe AG. The parent company keeps claiming at public events and in the media that the company has “repositioned itself” and that “it has learned from its past mistakes”. However, Lyconet has already been classified as a snowball system by final court rulings in Switzerland. Judgement from the Canton of Zug (EV201642) of September 20, 2016. Quote: Lyconet is working with what they call “customer clouds”, meaning that payments are made which could be “multiplied” in the future through purchases in the respective countries. So, on the whole it is the same principle as the old Lyoness country packages and it is therefore a snowball system.

The Norwegian, German and Swiss authorities do not let themselves be fooled or deceived by Lyoness/Lyconet. Any interventions by the Lyoness General Counsel Dr. Reif and his “sorcerer’s apprentice” Mr. Zotter have ended at the Austrian border. The Austrian judiciary, which is clearly exhibiting “Nigerian patterns of behaviour”, should take the Norwegian objectivity as an example.

“No one should be surprised if Lyoness/Lyconet comments on the shut-down of the company in Norway that they had been planning a discontinuation of their business activities in Norway anyway.”   

 

Ankündigungen bei den Lyconet-Veranstaltungen werfen Fragen auf!

Die Veranstaltung am 21.05.17 im Hotel Hilton/Bonn begann um 14 Uhr. Speaker waren in der Reihenfolge Andreas Schäfer, Guido van Rüth, Mario Orregia und Arif Tan. An Teilnehmern waren es ca. 200 Personen.

Den Einstieg in die Welt von Lyoness startete Andreas Schäfer. Er erzählte seine Erfolgsgeschichte, die als Automobilverkäufer begann und bei Lyconet und den fantastischen Möglichkeiten gipfelte.

Herr Guido van Rüth stellte sich als Geschäftsführer der Lyoness Deutschland GmbH vor und erläuterte allgemeine Informationen zum Unternehmen Lyoness. Weiter legte er die Gründungsnotwendigkeit von Lyconet dar, wonach Lyoness in der Vergangenheit schlechte Bewertungen im Internet erhielt und sich dadurch ein „schlechter Ruf“ des Unternehmensnamen eingestellt hätte. Mit Lyconet wolle man jetzt alles besser machen, aber es würde etwas Zeit in Anspruch nehmen bis alles so läuft wie man es sich vorstellt.

Herr Mario Orregia präsentierte mit Motivation, dass Cashback-World die Chance des Lebens für jedermann sei. Er und seine Familie hätten es dank Cashback-World, von einfachen Pizzabäckern in die finanzielle Unabhängigkeit geschafft, und wenn er und seine beiden Brüder es geschafft hätten, dann könne es jeder der im Veranstaltungsraum sitzende Teilnehmer ebenfalls schaffen.

Selbstredend standen auch bei dieser Veranstaltung, die stets zeitlich begrenzten und dringend angeratenen „Lyconet-Special“, passend zur Verfügung. Man müsse die sich jetzt bietende Gelegenheit bei Lyconet einzusteigen nutzen, hieß es weiter, da im Mai 2018 große Unternehmen wie McDonald und der FC Bayern München ihre eigene Cashback-Card ausgeben und damit den deutschen Markt fluten.

Im Weiteren gab Mario Orregia den Teilnehmern zu bedenken, dass Amazon groß bei Lyoness/Lyconet einsteigen wolle, aber Lyoness-Gründer Hubert Freidl dies zum Schutze der Marketer noch ablehne. Man solle es sich aber vorstellen, beschrieb Orregia beschwörend, wie Lyconet „abgehen“ werde, wenn Amazon zwischen 6 und 8 Millionen Cashback-Card/monatlich als kostenlose Beigabe bei Auslieferungen mit ausgibt. Der gesamte Markt gehe dann durch die Decke und jeder der Teilnehmer könne mit dabei sein. Man müsse es sich nur ausrechnen und lediglich eine Frage der Zeit, bis Amazon die Cashback World-Card mit ausgibt. (Anmerkung: Schon mehrmals hat Lyoness mit Markenmissbräuchen, wie z. B. bei der sogenannten „Mastercard-Lüge“, wo über Jahre hinweg den Mitgliedern eine „Lyoness-Mastercard“ angekündigt und im Vertrieb arglose Konsumenten, getäuscht wurden. Dabei erfüllte Lyoness schon damals nicht die Voraussetzungen für ein Genehmigungsverfahren bei den Behörden. MasterCard hat daraufhin einen von Lyoness fingierten Drittanbieter abgemahnt. Es konnte recherchiert und dokumentiert werden, dass der angeblich von Lyoness unabhängige „abgemahnte“ Drittanbieter, tatsächlich ein von Lyoness selbst gegründeter Kartenanbieter mit Sitz in Gibraltar war.)

Abschließend war Arif Tan mit seiner Erfolgsgeschichte dran und sinnierte, dass er eine Spedition mit 80 Mitarbeitern und 3 Mio. Jahresumsatz im Jahr hatte, bevor auch er die unglaublichen Möglichkeiten für sich bei Lyconet erkannte. Er erklärte wie einfach es sei ein Cashback-Paket bei einem Unternehmer zu verkaufen. Er würde lediglich 10 Minuten dafür benötigen, da er genau weiß was Unternehmer wollen und brauchen.

Lyoness Europe AG per Gericht in Erklärungspflicht. Lyconet in Österreich als „Schneeballsystem“ klassifiziert? (english translation herinafter)

Eine Gerichtsverhandlung am 12.01.2018 vor dem Handelsgericht Wien (Az. 11 Cg 75/16s–23) nahm wohl einen anderen Verlauf als Lyoness Europe AG sich erhofft hatte. Die Lyoness Europe AG hat aufgrund meiner Berichterstattungen (Mastercard-Lüge, PUMA-Markenmissbrauch etc.) und den Veröffentlichungen in den österreichischen Medien, eine Klage wegen Kreditschädigung gemäß § 1330 ABGB gegen mich eingereicht. Der Verhandlungsverlauf dürfte allerdings nicht im Sinne der Lyoness Europe AG sein und Lyoness-Syndikus RA Mag. Zotter hat es nur „versemmeln“ können.

Der Richter spielte gleich zu Beginn der Verhandlung ein YouTube-Video „Wie funktioniert Lyconet“ ab, und fragte den Lyoness-Anwalt Mag. Zotter dazu, ob es sich bei Lyconet um eine Vermarktungsschiene der Lyoness Europe AG handelt, was dieser bestätigte. Der Richter legte dann seine vorläufige Auffassung dar, dass es seiner Meinung nach darauf ankommen wird, ob auch Lyconet, ähnlich wie Lyoness „funktioniert“, weil ansonsten der Vorwurf eines Schneeballsystem „historisch“ sein könnte.

In diesem Zusammenhang wurde der Lyoness Europe AG aufgetragen, binnen acht Wochen einen Schriftsatz zu erstatten, in dem die rechtliche Organisation von Lyconet im Detail darzulegen ist, und auszuführen ist, ob auch bei Lyconet Zahlungen für die Teilnahme zu leisten sind.

Nun ist es aber so, dass es Lyconet ohne Lyoness und umgekehrt eigentlich nicht geben kann. War damals die Gründung von Lyconet u. a. auch der Problematik geschuldet, dass die geschädigten Lyoness-Mitglieder nach dem für Lyoness ungünstigen Konsumentenschutzgesetz, verhandelt wurden. Mit Lyconet hingegen sind alle als Marketer bzw. selbstständige Unternehmer zu sehen und „leichter zu handhaben“. Nur dürfte dies nun „auch vom Tisch“ sein.

LYCONET ist bereits mit Schweizer Urteil (Az. EV 201642) vom 20.09.2016 des Kanton Zug (rechtskräftig seit 20.10.2016) als Schneeballsystem klassifiziert worden. Auszug aus dem Urteil, Punkt 4.1.1:

„Nach Abschluss der Lyconet Vereinbarung erlangt das Mitglied die Stellung als unabhängiger Lyconet-Marketer. Die Förderung der Verbreitung und Nutzung des Treuepro­gramm erfolgt durch die Gewinnung neuer Mitglieder sowie die Betreuung von bestehenden Mitgliedern, durch die Gewinnung neuer Marketer und die Betreuung bestehender Marketer sowie die Gewinnung neuer SME-Partnerunternehmen und die Betreuung bestehender SME­ Partnerunternehmen. Als Gegenleistung erhält der Marketer eine Vergütung nach Massgabe des Lyconet Compensation Plans (act. 5/1, Präamel, Ziff. 1.1 und 1.3). Es liegt somit ein Vertriebssystem nach dem Schneeballprinzip vor. Im weiteren arbeitet Lyconet ja mit den „Customer Clouds“, wo Zahlungen erfolgen, die mit künftig in den betreffenden Ländern getätigten Einkäufen „vermehrt“ werden könnten, sodass es sich im Ergebnis um dasselbe System wie die alten Lyoness-Länderpakete, und damit um ein Schneeballsystem handelt. 

Wenn nun einige Lyconet-Marketer schriftlich bestätigen, angehalten worden zu sein, weitere Marketer und SME-Partnerunternehmen zu werben, dann darf die geforderte Einlassung der Lyoness Europe AG mit verzückten Interesse erwartet werden.

Was als Verfahren gegen den Journalisten begann, kann nun zum klassischen Bumerang für die Lyoness Europe AG werden.

Die Verhandlung wurde auf unbestimmte Zeit vertagt.

Lyoness Europe AG forced by court to provide explanations. Does Lyconet classify as a “snowball system“ in Austria too?”

A trial at the Commercial Court of Vienna on January 12, 2018 (Case no. 11 CG 75/16s-23) did not go too well for Lyoness Europe AG.  As a reaction to my reports (Mastercard lie, PUMA trademark infringement etc.) and the publications in the Austrian media, Lyoness AG Europe has filed a suit against me on account of defamation according to $ 1330 ABGB. But it seems that the proceedings are not going too well for Lyoness and the attorney Mr. Zotter couldn’t do anything to save the situation.

Right in the beginning, the judge played a YouTube video entitled “How does Lyconet work?” and asked Lyoness attorney Mr. Zotter if Lyconet is a marketing strategy of Lyoness Europe AG, which was confirmed by Mr. Zotter. Consequently, the judge shared his preliminary view that if Lyonet “works” in a similar way as Lyoness, the accusation of the company being a snowball system might be “historical”.

In this respect, Lyoness Europe AG was instructed to provide a detailed written report about the legal structure of Lyconet within eight weeks. Furthermore, it needs to be clear from this report if Lyconet also charges participation fees.

However, Lyconet could not exist without Lyoness and the other way round. Lyconet was founded among other reasons, because the damaged Lyoness members were dealt with according to the Consumer Protection Act, which was inconvenient for Lyoness. Under Lyconet, however, all members are considered marketers and self-employed entrepreneurs and are therefore “easier to handle”. But it seems that this is now also “off the table”.

LYONET has already been classified as a snowball system by a Swiss court ruling (Case no. EV 201642) of September 20, 2016 in the Canton of Zug (in force since October 20, 2016). Excerpt from the ruling, Section 4.1.1.:

After entering into an agreement with Lyconet, the member becomes an independent Lyconet marketer. The distribution and use of the loyalty program is promoted through the acquisition of new members and support of existing members, the acquisition of new marketers and support of existing marketer, as well as the acquisition of new SME partner companies and support of existing SME partner companies. In return, marketers receive compensation according to the Lyconet Compensation Plan (act 5/1, preamble, paragraphs 1.1 and 1.3). It is therefore a distribution system based on the snowball principle. Furthermore, Lyconet is working with what they call “customer clouds”, meaning that payments are made which could be multiplied in the future by purchases in the respective countries. So, on the whole it is the same principle as the old Lyoness country packages and it is therefore a snowball system.

If a few Lyconet marketers confirm in writing that they were asked to seek more marketers and SME partner companies, the requested statement by Lyoness Europe AG is something to really look forward to.

What started as a lawsuit against a journalist, could now have a boomerang effect for Lyoness Europe AG.

The proceedings have been adjourned indefinitely.