Staatsanwaltschaft Köln (Az. 115 Js 424/19) setzt beim Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen GF Guido van Rüth der Lyoness Deutschland GmbH neu an! (english version herinafter)

Das zunächst eingestellte Verfahren (Az. 115 Js 915/16) wurde mit Schreiben vom 12.07.2019  wieder aufgenommen und ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen § 16 UWG (sog. Schneeballsystem) eingeleitet (Az. 115 Js 424/19).  Der beschuldige GF Guido van Rüth wurde am 21. Juni 2019 als Geschäftsführer der mWGmy World Germany GmbH vom Mutterunternehmen entfernt.

Im Schreiben der Staatsanwaltschaft wird mitgeteilt:

„Sehr geehrter Herr Ecker,

es wird mitgeteilt, dass aufgrund Ihres Schreibens vom 13.05.2019 ein neues Verfahren gegen den Beschuldigten von Rüth wegen eines Verstoßes gegen § 16 UWG (sog. Schneeballsystem) im Zusammenhang mit den AGB von Lyconet aus dem Jahr 2014 eingeleitet wurde und unter dem Aktenzeichen 115 Js 424/19 bearbeitet wird. Im Hinblick auf Ihr übriges Beschwerdevorbringen habe ich den Vorgang dem Generalstaatsanwalt in Köln zur Entscheidung vorgelegt.“

Siehe Mitteilung der Staatsanwaltschaft im Original: Staatsanwaltschaft Köln 12.08.19 1

Mit einem 17-seitigen Schreiben vom 13.05.2019 legte Bernhard Ecker schriftliche Beschwerde gegen die Einstellung des Verfahrens ein. Die bis dahin offensichtlich nicht näher untersuchten Anhaltspunkte und Fakten zu Lyoness wurden ausführlich dargelegt und begründet.

Insbesondere wurde auf die Tatsache hingewiesen, dass es nicht der Wahrheit entspricht, dass, wie von Lyoness gegenüber der Staatsanwaltschaft behauptet, gewisse Geschäftspraktiken nicht mehr praktiziert würden. Denn von einer Einstellung der Geschäftspraktiken kann nicht die Rede sein. Diese wurden lediglich noch intransparenter und verwirrender verfasst.

Unter Punkt 8 in der Beschwerde vom 13.05.2019 wird hierzu u. a. erläutert:

  1. Keine Einstellung der Geschäftspraktiken

Die in Rede stehende Geschäftspraktik wurde nicht eingestellt, sondern wird nur mit einer noch undurchsichtigeren Konstruktion fortgesetzt.

Im Vergleich zum bisherigen „Anzahlungssystem“ hat sich de facto nichts verändert, sondern im Prinzip wurde nur das Wording geändert. Bis November 2014 bezeichnete Lyoness ihre Investments als „Anzahlung auf Gutscheine“, bei denen Mitglieder grundsätzlich nur dann einigermaßen nennenswerte Gewinne erzielen konnten, wenn sie neue Kapitalgeber anwarben. Als dann die WKStA gegen Lyoness wegen verbotenen Pyramidenspiels nach § 168a StGB und des schweren gewerbsmäßigen Betruges ermittelte und die ersten Zivilurteile sie zur Rückzahlung verpflichteten, hat sie im November 2014 neue AGB verfasst und benannte ihren Vertrieb von Lyoness in Lyconet um, weil der Begriff Lyoness vor allem in den Medien bereits äußert negativ attribuiert war. Die Umstellung auf die neuen AGB wurde erzwungen, indem die bestehenden Mitglieder in ihr Online-Mitgliedskonto nur einsteigen konnten, wenn sie die neuen AGB akzeptierten. Mittlerweile ist aber auch Lyconet in Verruf geraten, sodass „Cashback World“ der Begriff der Wahl wurde.

Wir begrüßen die gut angesetzten und erneuten Ermittlungsmaßnahmen sowie die Weitergabe weiterer entscheidender Punkte an die Generalstaatsanwaltschaft Köln.

Lyoness-Geschädigten in Deutschland raten wir an, sich direkt an die Staatsanwaltschaft Köln unter dem Aktenzeichen 115 Js 424/19 zu wenden und eventuelle Rückforderungen an Lyoness gut dokumentiert einzureichen.

Public Prosecution Cologne (file nr. 115 Js 424/19) starts again with preliminary proceedings against Managing Director of Lyoness Deutschland GmbH Guido van Rüth!

With a letter of 12 July 2019, the initially closed proceedings (file nr. 115 Js 915/16) were have been resumed and preliminary proceedings due to infringement of § 16 UWG (Unfair Competition Act) were initiated (file nr. 115 Js 424/19).

Staatsanwaltschaft Köln 12.08.19 1 Writing the prosecutor’s office translated:

„Preliminary proceedings against Mr. Guido Josef van Rüth a. o.

Alleged crime: Fraud

Dear Mr. Ecker,

I hereby inform you, that in accordance with your letter from 13 May 2019, new proceedings against the accused von Rüth because of an infringement of § 16 UWG (so-called snowball system) in connection with Lyconet’s Terms and Conditions of 2014 were initiated and are being worked on under the file number 115 Js 424/19. In regard to your further complaint, I submitted the file to Prosecutor-General of Cologne.

With best regards

Prosecutor“

With his letter of 13 May 2019, Bernhard Ecker lodged a 17-page complaint against the closing of the proceedings. Within this complaint, indications and facts concerning Lyoness, that obviously have not been further investigated before, were highlighted and reasoned in detail.

Under item 8 of the claim of 13 May 2019 it is, inter alia, explained:

The business practices under examination have not been stopped but are being pursued with a construct that is even more opaque.

Compared to the previous “advance payment system” de facto nothing has changed but, in principle, only the wording was changed. Until November 2014, Lyoness named their investments “Advance payments on vouchers”, with which members basically only could obtain considerable profits if they recruited new investors. Later, when the WKStA (Public Prosecutor’s Office against Corruption) investigated against Lyoness because of the forbidden snowball system according to § 168a StGB (Criminal Code) as well as because of serious commercial fraud, and the first judgement of Civil Courts obligated them to make repayments, Lyoness drafted new Terms and Conditions and renamed its distribution from Lyoness to Lyconet, since the name Lyoness – especially in the media – already had become very negatively attributed. The conversion to the new Terms and Conditions was forced since members could only log in to their online member account if they had accepted the Terms and Conditions. Meanwhile, also Lyconet has fallen into disrepute so that the term “Cashbackworld” was chosen.

We welcome the well implemented and renewed measures of investigation as well as the transmission of further critical issues to the General Public Prosecution of Cologne.

We advise all German Lyoness victims to directly contact the Public Prosecution’s Office Cologne under the file number 115 Js 424/19 and to lodge possible claims against Lyoness in a well-documented way.

 

Schweizer Urteil vom 04. Juni 2019 hier veröffentlicht! Lyoness-Chefsyndikus Dr. Hubert Reif bittet um Ergänzung zum Artikel! (english version herinafter)

Wir verstehen die große Besorgnis von Lyoness, da die ohnehin schon international verheerende Reputation von Lyoness mit diesem ausführlich begründeten Schweizer Urteil als Schneeballsystem in das Bodenlose sackt.   

So verwundert es nicht wirklich, dass der Lyoness-Chefsyndikus und alleinige Aktionär der Lyconet International AG, Dr. Hubert Reif, schriftlich an die BECM Inc. herangetreten ist und „eingeladen“ hat, bei unserem Artikel „Neues Schweizer Urteil vom 04. Juni 2019! Ein juristisches Desaster für Lyoness!“ darauf hinzuweisen, dass es sich bei diesem Urteil um ein „noch“ nicht rechtskräftiges Urteil handle.

Dieser „Einladung“ kommen wir gerne nach, da in unserem Artikel eine rechtskräftige Verurteilung weder behauptet noch veröffentlicht wurde. Lediglich die Vollstreckbarkeit des Urteiles wurde wiedergegeben und dies ist dem Urteil aus Seite 26 zu entnehmen.    

In der gängigen Rechtsmittelbelehrung wird auf die gängige 30-tägige Beschwerdefrist hingewiesen, die Lyoness bisher zwar stets bei erstinstanzlichen Verurteilungen als Schneeballsystem einlegt, aber aktuell noch nie gewonnen hat. In erster Linie geht es ohnehin nur um das Hinauszögern des Unausweichlichen, nämlich der erneuten rechtskräftigen Verurteilung als Schneeballsystem. Vielleicht sind die Lyoness-Verantwortlichen einmal in der Lage und legen aktuelle Gerichtsurteile vor, in denen Lyoness von den Geschäftspraktiken eines Schneeballsystems freigesprochen wurde? Von in Auftrag gegebenen und bezahlten Gutachten, wie gehabt, bitten wir, Abstand zu nehmen.

Uns liegen hingegen seitenweise Aktenzeichen und Geschäftsnummern mit rechtskräftigen Verurteilungen vor, ohne die Beschlüsse der norwegischen und italienischen Behörden einbeziehen zu müssen.

Dr. Hubert Reif täte auch gut daran, seinen Mandanten und Schweizer Marketer Eduard (oder wie er sich selbst nennt) „Ede“ Buser Einhalt zu gebieten. Dieser behauptet auf seiner Website: siehe auch ( Ede Buser Unsinn  , bitte rote Pfeile beachten!)

„Wo steht bitte im Entscheid, das wir illegal sind oder ein Pyramidensystem oder ein Schneeballsystem“ (Rechtschreibung so von der Website von „Ede Buser“ übernommen).

Hierzu postet Ede Buser, was an Unvermögen kaum zu überbieten ist, auch noch die letzte Seite des Urteiles vom 04. Juni 2019. Aber überzeugen Sie sich selbst: (Urteil Schweiz 04.06.2019 )

Der Wert von Publikationen eines Ede Busers spiegelt sich auch bei seinen angeblichen Recherchen zur BECM Inc. wieder. Die vielgerühmte „Schweizer Präzision“ scheint einem Ede Buser nicht innezuwohnen. Das Unternehmen BECM Inc. ist ordnungsgemäß eingetragen, nur ein Ede Buser will es nicht finden.  

Dr. Hubert Reif täte gut daran, seinen außer Kontrolle geratenen „führenden Schweizer Marketer Ede Buser“ an die Leine zu legen, er schadet mit seinen unkontrollierten und realitätsfremden Veröffentlichungen dem ohnehin bereits angeschlagenen Schneeballsystem Lyoness.  

Swiss judgement of 4 June 2019 complete! Lyoness Chief Legal Officer Dr. Hubert Reif asks for a supplement to our Article!

Of course, we can understand the deep concerns of Lyoness since the extensively reasoned Swiss judgement causes the already internationally devastating reputation of Lyoness to slump to bottomless depths.

It was therefore no surprise when Lyoness Chief Legal Officer and sole shareholder of Lyconet International AG, Dr. Hubert Reif approached BECM Inc. in writing and “invited” us to point out in our article “New Swiss judgement of 4 June 2019! Legal disaster for Lyoness!”, that this judgement has “not yet” become legally effective.

We are pleased to take up this “invitation”, as in our article, we did not claim the judgement to be legally effective. Solely the enforceability of the judgement was reproduced, and this can be read on page 26 of the judgement.

The legal remedies point out the common 30-day time-limit for an appeal. So far, Lyoness has always filed such an appeal to first-instance decisions but has never been successful. Primarily, this is aimed at delaying the inevitable occurrence of another legally efficient conviction as a snowball system. Perhaps, for the first time, Lyoness’ responsible persons are able to present current court decisions that acquit Lyoness of applying a snowball system’s business practises? For commissioned and payed reports, as supplied before, we ask to be abandoned.

However, we are able to show numerous reference numbers and business numbers with final convictions, without consideration of decisions of Norwegian and Italian authorities.

Dr. Hubert Reif would do well to stop his client and Swiss marketer Eduard, or as he calls himself, “Ede” Buser. He alleges on his website: ( Ede Buser nonsense , please note red arrows!)

“Where does the decision say, that we are illegal or a pyramid system or a snowball system” (taken over from the website of Ede Buser).

Additionally, Ede Buser posts – which is of almost unrivalled failure – the last page of the judgement of 4 June 2019. But see yourself: (Judgment Switzerland 04.06.2019 )

The value of Ede Buser’s publications is also reflected in his alleged research for BECM Inc. The much-praised “Swiss precision” does not seem to be a characteristic of Ede Buser. The company BECM Inc. is duly registered, only man called Ede Buser says that he could not find it.

Dr. Hubert Reif would to very well to keep the reins on his out-of-control “leading Swiss marketer Ede Buser” since his erratic and unworldly publications are damaging the already tarnished image of the snowball system Lyoness.

 

 

Neues Schweizer Urteil von 04. Juni 2019! Juristisches Desaster für Lyoness! (english version herinafter)

Vorab der beste Satz im aktuellen Schweizer Urteil (Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland, Aktenzeichen: VV.2018.82-WS1ZE-HWI). Das Urteil ist vollstreckbar.

„Die Intransparenz des Geschäftsmodells der Beklagten (Lyoness) bedeutet nicht die Nicht-Erkennbarkeit der Unlauterkeit desselben. Das unlautere Schneeballsystem ist in diesem Sinne transparent“ oder kurz gesagt „Das einzig transparente bei Lyoness ist das Schneeballsystem!“

Bereits im Verhandlungsprotokoll (liegt vor) von 04.06.2019 hatte der Schweizer Lyoness-Anwalt Adrian Bieri protokollieren lassen, “Es kommt hinzu, dass der……… Vorwurf des Klägers, Lyoness betreibe ein Schneeballsystem, im Falle einer Gutheißung der Klage verheerende Folgen für die Reputation von Lyoness haben würde.“

Das Gericht hat es mit Urteil vom 04. Juni 2019 gut geheißen und sich von dem weinerlichen Einwand des Anwaltes nicht blenden lassen. Es entschied auch in diesem Fall für den Kläger und hat ihm einen fünfstelligen CHF-Betrag zugestanden. Außerdem wird erneut klargestellt, Lyoness ist ein Schneeballsystem.

Die weltweite Reputation von Lyoness ist ohnehin schon „verheerend“, um es mit den Worten vom Lyoness-Anwalt auszudrücken, dass dieses Urteil kaum noch ins Gewicht fallen dürfte. Das Blendwerk mit dem erkauften Sportsponsoring funktioniert ohnehin nur bei den Menschen, für die der Strom einfach nur aus der Steckdose kommt.

Der Kläger hatte sich als Privatperson und mit seinem Unternehmen bei Lyconet registriert und die neuen AGB, Lyconet-Vereinbarung inkl. Compensation Plan akzeptiert. Die vollmundig angekündigte Partizipation an dem weltweiten Händlernetz entpuppte sich auch hier als reine „Lyoness-Propaganda“.

Es zeigt aber auch die weltweit wachsende Unzufriedenheit und Enttäuschung der KMU/SME’s. Sobald sich die von Lyoness/Lyconet prognostizierten Umsätze nicht einstellen und Rückfragen diesbezüglich aufkommen, kehrt im Weltunternehmen Lyoness schnell „Funkstille“ gegenüber seinen Mitgliedern ein. Sobald jedoch wieder eine neue „Füll-die-Lyonesskassen-Idee“ der Kreativitätsabteilung ausgeheckt wurde, stürzen sich sofort Lyconet-Marketern auf die KMU/SME im bewährten Unternehmen-Wording „..jetzt geht alles durch die Decke“ „wer jetzt nicht dabei ist, verpasst die Chance seines Lebens“ usw. Dabei werden die KMU/SME ständig mit erweiterten AGB und zusätzlichen Vereinbarungen weiter in ein undurchsichtiges und intransparentes Vertragsgeflecht verstrickt. Das sehen neben den zahlreichen österreichischen Gerichten, den norwegischen und italienischen Behörden, einmal mehr auch die Schweizer Gerichte so.

So hält das Gericht im Urteil vom 04. Juni 2019 u.a. fest: (Hinweis: Wir ergänzen bei den Auszügen aus dem 26-seitigen Urteilstext bei „Beklagten“ den Firmennamen „Lyoness“, damit selbst der Schweizer selbsternannte „Lyconet-Chef-Marketer“ Ede Buser es versteht! Wie er dieses Urteil auf seiner Fakeseite www.basel-lyconet.ch gegenüber seinen Jüngern interpretiert, dürfte interessant werden.)

…….Unlauter und widerrechtlich ist gemäß Art. 2 UWG jedes täuschende oder in anderer Weise gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstossende Verhalten oder Geschäftsgebaren, welches das Verhältnis zwischen Mitbewerbern oder zwischen Anbietern und Abnehmern beeinflusst. Gemäß Art. 3 Abs. 1 lit. r UWG handelt insbesondere derjenige unlauter, der jemandem die Lieferung von Waren, die Ausrichtung von Prämien oder andere Leistungen zu Bedingungen in Aussicht stellt, die für diesen hauptsächlich durch die Anwerbung weiterer Personen einen Vorteil bedeuten und weniger durch den Verkauf oder Verbrauch von Waren oder Leistungen (Schneeball-, Lawinen- oder Pyramidensystem)……….

Weiter stellt das Gericht ab Seite 15 u. a. fest:

……..Trotz der theoretischen Zweiteilung und den zumeist verwirrenden Angaben in den AGB und ZAGB, hängt die wirtschaftlich maßgebliche Vergütung eines Mitglieds jedoch fast ausschließlich von den Beiträgen neuer Mitglieder im System der Beklagten (Lyoness) ab…….

………Es findet mithin eine Umverteilung von der Pyramidenbasis an die Spitze statt. Veranschaulicht wird dies durch die Vergütungsstruktur des Geschäftsmodells, welche sich wirtschaftlich fast ausschließlich in der Lifeline eines Mitglieds erschöpft. Die Lifeline eines Mitglieds besteht aus den von ihm neu akquirierten Mitglieder (2. Ebene) und den von diesen neu geworbenen Mitgliedern (3.Ebene)…….

……Nach der dritten Ebene ziehen die AGB und ZAGB eine künstliche Barriere und versuchen auf diese Weise die dem Geschäftsmodell inhärente Pyramidenstruktur zu verschleiern bzw. zu verkürzen. So steht in den AGB geschrieben, dass für andere indirekt angeworbene Mitglieder kein Freundschaftsbonus anfällt. Mit den „anderen indirekt angeworbenen Mitglieder sind die von den indirekt angeworbenen Mitgliedern akquirierten Mitglieder, den von diesen geworbenen Mitglieder und so weiter gemeint. Mit anderen Worten erhält das Mitglied keine Vergütung für Beiträge der Mitglieder ab der theoretisch 4. Ebene seiner Lifeline………

……..Die von den Mitgliedern erwirtschafteten erweiterten Mitgliedvorteile werden von der Beklagten (Lyoness) nicht an die Mitglieder ausbezahlt, sondern können nur innerhalb des Systems der Beklagten (Lyoness) verwendet werden, indem diese zu sog. Einheiten umgewandelt und danach in Form von Gutscheinen zu Einkäufen bei Parterunternehmen benutzt werden können. Werden die Gutscheine zu Einkäufen bei Partnerunternehmen benutzt, bewirkt dies wiederrum die Vergütung der oberen Ebenen des die Einkäufe tätigenden Mitglieds. Die Systemgebundenheit der Leistungen der Beklagten (Lyoness) bewirkt die Auflösung der künstlichen Barriere zwischen der dritten und der vierten Ebene und ermöglicht den Geldfluss der Basis an die Spitze.

……..Lediglich der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass alle neu geworbenen Mitglieder mit der Beklagten (Lyoness) bzw. dem Initiator des Systems kontrahieren, was das System der Beklagten (Lyoness) zu einem Schneeballsystem i.e.S. macht. Zusammengefasst läßt sich somit festhalten, dass die erste Tatbestandvoraussetzung von Art. 3 Abs. 1 lit r UWG erfüllt ist………

………Die Intransparenz des Geschäftsmodells oder dessen Vergütungsstruktur ist ein weiterer Hinweis für das Vorliegen eines unlauteren Schneeballsystem i.S.v. Art. 3 Abs. 1 lit. R. UWG. Sowohl das Geschäftsmodell der Beklagten (Lyoness) als auch dessen Vergütungsstruktur sind intransparent. Die Intransparenz betrifft dabei nicht nur einzelne Komponenten, sondern vielmehr auch deren Gesamtstruktur bzw. wirtschaftlichen Zusammenspiel………

…….Zusammengefasst handelt es sich beim Geschäftsmodell der Beklagten (Lyoness) um eine unlauteres Schneeball-, Lawinen- oder Pyramidensystem i.S.v. Art. 3 Abs. 1 lit. R UWG…….

………Auf der Grundlage eines unlauteren Schneeballsystems geschlossene Verträge sind sittenwidrig……..

………Unlauter ist das Geschäftsmodell als Ganzes…….

Anmerkung: Vergleicht man all die vorangegangen Urteile ist festzustellen, dass die Urteile immer konkreter und die angeblichen verbesserten bzw. angepassten AGB und ZAGB, mit denen Lyoness versucht dem entgegenzuwirken lediglich Zeit verschaffen. Es besteht die Möglichkeit der Beschwerde.

New Swiss judgement of 4 June 2019! Legal disaster for Lyoness! 

To begin with, here is the best phrase from the current Swiss judgement (Country Court of Werdenberg-Sarganserland, reference number: VV.2018.82-WS1ZE-HWI). The judgement shall be enforceable.

“The lack of transparency of the defendant’s (Lyoness) business model does not mean that its unfairness is not detectable. In this sense, the unfair snowball system is transparent.” Or in short: “The only thing that is transparent concerning Lyoness is the snowball system!”

The currently legally binding judgement (reference number VV.2018.82-WS1ZE-HWI) of 4 June 2019 of the Swiss court notes:

Already the minutes of hearings recorded the statement of the Swiss Lyoness lawyer Adrian Bieri: “Furthermore, the […] plaintiff’s allegation, that Lyoness was operating a snowball system, will have devastating consequences for the reputation of Lyoness, in case of an approval of this legal action.”

With the judgement of 4 June 2019, the court did approve the action and did not let itself be blinded by the lawyer’s weepy objection. In this case again, the court decided in favour of the plaintiff and imposed a five-figure amount of CHF. Furthermore, it was clarified once more that Lyoness is a snowball system.

The worldwide reputation of Lyoness already is, to put it in the words of the Lyoness lawyer, so “devastating” that this judgement may hardly carry any weight. The deception of the bought sports sponsorship anyway only works for people who think that power simply comes from the socket.

The plaintiff had registered himself as a private person and his company with Lyconet and had agreed to the new Terms and Conditions and the Lyconet Agreement including the Compensation Plan. The grandiosely announced participation in a worldwide dealer network once more turned out to be pure “Lyoness propaganda”.

This also shows the increasing dissatisfaction and disappointment of the SMEs. As soon as the forecast sales are not emerging and questions are being asked, the global company Lyoness quickly becomes silent towards its members. But as soon as a new idea for filling up the coffers is concocted by Lyoness’ creativity department, Lyconet marketers will pounce on the SMEs using the tried and tested wording “…now everything is going through the roof”, “whoever is not taking part right now, is going to miss a lifetime opportunity” and so on. By the continual renewing and advancing the Terms and Conditions and the implementation of further Additional Agreements, SMS are more and more getting enmeshed in an opaque network of contracts. Apart from numerous Austrian courts, Norwegian and Italian authorities, once more that is also the view of the Swiss courts.

With the judgement of 4 June 2019, the court states:

(Notice: Within the excerpts from the 26-page judgement text, we will add the company’s name “Lyoness” to the word “defendant”, so that even the self-proclaimed “Lyconet Chief Manager” Ede Buser will understand it! It will be rather interesting, how he is going to interpret this judgement towards his followers via his fake website www.basel-lyconet.ch.)

……According to Article 2 UWG, every business practice, that is deceptive or violates the good faith principle and affects the relationship between competitors or between providers and customers, is unfair and unlawful. According to Art. 3 (1) lit. r. UWG, a person is in particular acting unfair, if he/she offers the supply of goods, the payment of premiums or other services on terms that mainly imply a benefit obtained by the recruitment of further people and to a lesser extent by the sale or consumption of goods or services (snowball scheme or pyramid scheme)…..

Starting with page 15 (and others), the court further notes:

…..Despite the theoretical bisection and the mostly confusing information in the Terms and Conditions and the Additional Terms and Conditions, the economically relevant payment depends on the payments of new members of the defendant’s system (Lyoness)…..

…..Thus, there is a redistribution from the pyramid’s base up to its top. This is demonstrated by the remuneration structure of the business model which almost exclusively comes from a member’s Lifeline. The Lifeline of a member consists of the new members he/she recruited (2nd level) and the members recruited by them (3rd level)…..

….. After the 3rd level, the Terms and Conditions and the Additional Terms and Conditions draw an artificial barrier and try to disguise or shorten the pyramid structure inherent to the business model. And so is written in the Terms and Conditions, that no friendship bonus can be obtained for other indirectly recruited members. “Other indirectly recruited members” are the members acquired by indirectly recruited members and so on. In other words, the member will not obtain remunerations for payments made by members lower than the 4th level of his/her Lifeline…..

….. The generated advanced member bonuses are not paid out by the defendant (Lyoness) but can only be used within the System of the defendant (Lyoness) by converting them to so-called units that can be used for purchases at partner companies in the form of vouchers. The use of the vouchers for purchases at partner companies effects the remuneration of the upper levels of the member who purchases. The system ligation of the defendant’s services (Lyoness) effects the dissolution of the artificial barrier between the 3rd and the 4th level and allows the money flow from the base to the top. …..

…..Only for the sake of completeness, it should be mentioned, that all new recruited members are contracting with the defendant (Lyoness) respectively the initiator of the system, which makes the system of the defendant (Lyoness) a snowball system in the proper meaning of the word. As a summary, it can be stated, that the first offence prerequisite of Art. 3 (1) lit. r. UWG is fulfilled……

…..The lack of transparency of the business model or its remuneration structure is a further indication of the existence of an unfair snowball system according to Art. 3 (1) lit. R.UWG. Both the business model of the defendant (Lyoness) and its remuneration structure are opaque. The opacity touches not only individual components, but rather also their overall structure respectively their economical interaction.…..

…..In summary, the business model of the defendant (Lyoness) is an unfair snowball system, pyramid scheme or Ponzi scheme according to Art. 3 (1) lit. R. UWG…..

….. Contracts closed on the basis of an unfair snowball system are ethically unacceptable…..

…..The business model as a whole is unfair…..

Note: If one compares all previous judgements, it has to be stated that judgments are becoming more concrete and that the so-called improved or adjusted Terms and Conditions and Additional Terms and Conditions, Lyoness uses to eliminate the problem, are only giving them a little more time. An appeal may be lodged against this judgment.

Es geht vor Gericht! Schweizer myWorld/Lyconet-Marketer und Website-Betreiber Ede Buser und seine hilflosen Maßnahmen!

Der Schweizer Lyconet-Marketer Ede Buser, auch bekannt als großer Kritiker der BE Konfliktmanagement und Ben Ecker, ließ auf seiner Website ( https://lyconet-basel.ch/infos/tatsachen/ ) keine Gelegenheit aus, die Arbeit der BE Konfliktmanagement oder meine Person zu verunglimpfen, der Verbreitung von Fake-News zu bezichtigen und veröffentlichte hierzu eine ganze Reihe von falschen Behauptungen.

Mit typischer myWorld/Lyoness/Lyconet-Arroganz ist Ede Buser dem Urteil nicht nachgekommen und versucht nun mit hilflosen Maßnahmen sich etwas Zeit zu verschaffen, indem unsinnige und wüsste Gegenbehauptungen aufgestellt werden. Hierzu ist nun am 14.09.2019 eine Verhandlung am HG Wien angesetzt, worauf wir uns sehr freuen.  

Wie Jef Rowlison und Chris Thomson hat auch Ede Buser Seminare abgehalten und seine Lyconet-Anhänger mit falschen Behauptungen über meine Person oder die BE Konfliktmanagement in Investitionslaune gehalten. Die rechtskräftigen Verurteilungen als Schneeballsystem in Österreich und der Schweiz, sowie das Verbot in Norwegen wurden bei Nachfragen als „erledigt erklärt“, „unwichtig“ oder als „bezahlte falsche Behauptungen der Konkurrenz“ dargestellt.

Obwohl Herr Buser von uns aufgefordert wurde, seine falschen Behauptungen von seiner Website zu entfernen bzw. Sachverhalte korrekt wiederzugeben, kam er dieser Aufforderung nicht nach, worauf die BECM Inc. Klage auf Unterlassung, Widerruf und Veröffentlichung des Widerrufs, Schadenersatz sowie auf Entschädigung nach dem Mediengesetz eingereicht hatte.

In diesen Klagepunkten wurde er nun vollumfänglich vom Gericht schuldig gesprochen und zu einer Wiedergutmachung verurteilt.

Mit Urteil vom 13. Juli 2019 beim Handelsgericht Wien unter Az. 11 Cg 36/19k wurde er schuldig erkannt und verurteilt: (Auszug aus dem Urteil)

„Der Beklagte (Herr Ede Buser)

  1. ist bei sonstiger Exekution schuldig, die Behauptung, der Kläger handle zu seinen Gunsten aus handfesten wirtschaftlichen Hintergründen, schicke anonyme Post an Lyoness Partnerunternehmen bzw. Lyoness Händler und rufe diese illegalerweise an, versende an jedes neue Partnerunternehmen Unwahrheiten und verschleiere bewusst und gezielt Tatsachen, und verbreite Fake News und versuche so die Händler zu verunsichern, als unwahr zu widerrufen und diesen Widerruf auf seiner Website unter der Adresse https://lyconet-basel.ch/infos/tatsachen/ zu veröffentlichen.
  2. Der Beklagte ist bei sonstiger Exekution gegenüber der klagenden Partei schuldig, die Behauptung und/oder Verbreitung der Äußerungen, der Kläger handle zu seinen Gunsten aus handfesten wirtschaftlichen Hintergründen, schicke anonyme Post an Lyoness Partnerunternehmen bzw. Lyoness Händler und rufe diese illegalerweise an, versende an jedes neue Partnerunternehmen Unwahrheiten und verschleiere bewusst und gezielt Tatsachen, und verbreite Fake News und versuche so die Händler zu verunsichern und/oder damit sinngleiche Äußerungen zu unterlassen.
  3. Die beklagte Partei ist verpflichtet, binnen 2 Wochen den stattgebenden Teil des Urteilsspruches (ohne den Kostenzuspruch) auf eigene Kosten auf der Startseite der Website www.lyconet-basel.ch oder einer allfälligen Nachfolge-Internetadresse für die Dauer von 30 Tagen zu veröffentlichen, und zwar mit Fettdruckumrandung mit den Worten „Im Namen der Republik“ in fett geschriebener und zwischen 20 und 24 Punkt großer Überschrift unter Nennung des Aktenzeichens und des Entscheidungsdatums mit mindestens 16 Punkt großer Schrift, sowie die Namen der Prozessparteien sowie deren Vertreter fett und gesperrt, in Schriftgröße Punkt 12 in der Mindestgröße einer 2/3 Bildschirmseite.
  4. Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei binnen 14 Tagen EUR 3.000 samt 4 % Zinsen ab 03.05.2019 zu zahlen.
  5. Es wird zwischen der klagenden Partei und der beklagten Partei festgestellt, dass die beklagte Partei der klagenden Partei für sämtliche zukünftige Schäden, die sich aus der Behauptung und/oder Verbreitung der Äußerungen laut Punkt 1. des Klagebegehrens ergeben, haftet.
  6. Die beklagte Partei ist weiters schuldig, binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution der klagenden Partei die Verfahrenskosten von € 3.822,62 gemäß § 19a RAO zu Handen des Klagevertreters zu ersetzen.“

Wir werden die Website von Herrn Ede Buser täglich auf Einhaltung des Urteils kontrollieren und bei Verstößen gegen das ergangene Urteil sofort eine erweiterte Klage einreichen. Allerdings darf davon ausgegangen werden, dass er dem Urteil nicht folgen wird.