Lyoness versucht sich in Schadensbegrenzung, aber auf Kosten der Mitglieder? (english version herinafter!)

Derzeit unterbreitet myWorld/Lyoness bei den durch uns bei der Staatsanwaltschaft Köln hinterlegten Geschädigten u. a. Angebote über 50% Rückzahlung der Forderungssumme in Verbindung mit einer Vereinbarung, die in seiner Formulierung an Sittenwidrigkeit grenzen dürfte. „Niemand klaren Verstandes, sollte eine solche Vereinbarung unterzeichnen“, darüber sind sich die Juristen einig.

Einige deutsche Anwälte glauben, ihren Mandanten zu helfen, indem sie „Deals“ mit Lyoness eingehen, eine 50%ige Auszahlung der Forderungssumme akzeptieren, davon noch Mandantenhonorare in Abzug bringen und erwarten dafür auch noch ein Dankeschön.

Es ist einzig unseren Bemühungen zu verdanken, dass es in Deutschland überhaupt zu einer Reaktion seitens des rechtskräftig verurteilten Schneeballsystem Lyoness gekommen ist. Ohne unsere Aktivitäten wären sämtliche deutsche Geschädigte in der straf- und zivilrechtlichen „Gesetzesblase“ gefangen und auch keine „Vergleichszahlungen“ möglich.

Lyoness versucht hier vermutlich hinsichtlich des laufenden Strafermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Köln (Az. 115 Js 424/19), im Rahmen einer Schadensbegrenzung geschädigte Mitglieder mit möglichst geringen eigenen Kosten abzufertigen.

Die Geschädigten laufen hier Gefahr, sich einer Schadensersatzklage in Höhe von mind. 20.000 € von myWorld/Lyoness ausgesetzt zu sehen.

Darin ist u. a. zu lesen:

„Der Übergeber verpflichtet sich den Inhalt dieser Vereinbarung geheim zu halten, wobei diese Verschwiegenheitspflicht zeitlich unbegrenzt ist. Der Übergeber verpflichtet sich darüber hinaus im Falle der Verletzung dieser vertraglichen Bestimmung zur Schadensersatzleistungen. Die Höhe des Schadensersatzes wird – ohne Rücksicht auf den tatsächlich eingetretenen Schaden – durch Vereinbarung einer Konventionalstrafe im Ausmaß von EUR 20.000,– (in Worten: Euro zwanzigtausend) pauschaliert, wobei es sich der Übernehmer ausdrücklich vorbehält, einen allenfalls über diesen Betrag hinausgehenden Schaden zusätzlich geltend zu machen. Der Übergeber anerkennt ausdrücklich die Angemessenheit dieser Konventionalstrafe.“

Lyoness tries to limit the damage at the expense of the members!

Currently, myWorld/Lyoness is approaching the injured parties that we announced at the public prosecutor’s office of Cologne. They are offering them, amongst others, a repayment of 50% of the claim amount in conjunction with an agreement that might verge on immorality. Legal practitioners agree that “no one in their right mind should sign such an agreement.”

Some German lawyers believe that they are helping their clients by making “deals” with Lyoness, accepting a repayment of 50% of the claim sum from which they further deduct honoraria and they are still expecting a thank you.

Solely due to our efforts, it came to a reaction of the convicted snowball system Lyoness in Germany. Without our activities all German victims would be trapped in the “legal bubble” and no “settlement payments” would be possible.

Regarding the current criminal investigations of the public prosecutor’s office of Cologne (Az. 115 Js 424/19), Lyoness is trying to limit the damage by giving injured members short shrift at lowest possible costs.

The injured parties are running the risk of being exposed to a claim for damages in the amount of at least 20,000 euros lodged by myWorld/Lyoness.

Among other things, the offered agreement says:

“The person transferring undertakes to hold the contents of this agreement in strict confidence, whereby this obligation of secrecy is valid without a time limit. The person transferring further undertakes to pay compensation in the case of an infringement of these contractual provisions. The amount of the compensation payment – regardless of the damages actually incurred – is set to a contractual penalty of 20,000 euros (in words: twenty thousand euros), whereby the transferee expressly reserves the right to further claim for damages above this amount. The person transferring expressly accepts the appropriateness of this contractual penalty.”

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