Lyconet International AG nun im Alleinbesitz des Chefsyndikus Rechtsanwalt Dr. Hubert Reif! (english version herinafter)

Wie aus dem Firmenbuchauszug (FBA Lyoness ) hervorgeht, ist Rechtsanwalt Dr. Reif der Kanzlei Reif & Partner mit Hauptversammlungsbeschluss vom 04.02.2019 Alleingesellschafter der Lyconet International AG mit Sitz in Wien. Die üblichen Verdächtigen, wie Mario Kapun, Marko Sedovnik, Herbert Paierl etc. tummeln sich schon seit Jahren in den verschiedenen Ländergesellschaften, in regelmäßigen Abständen wird das „Personalkarussell“ angeworfen und die Positionen werden durchgewechselt.

Neu ist der allmächtige Chefsyndikus Dr. Reif, der nun als Alleingesellschafter der Lyconet International AG auftritt, was wohl mit den bestehenden Verträgen des Unternehmens zu tun haben dürfte und/oder Teil des Wandlungsprozesses von Lyoness/Lyconet zu mWS zu tun hat. Ungewöhnlich auch dies, da von den Lyoness-Anwälten seit jeher das ausschließliche Mandatsverhältnis zwischen Lyoness und der Kanzlei Reif betont und eine weitergehende Verflechtung vehement verneint wurde.

Was immer schon vermutet wurde, scheint sich zu bestätigen: Dr. Reif mischt schon lange bei Lyoness mit. Die Verflechtungen seiner Firmen nebst jener seiner Gattin reichen mutmaßlich über die Skandale in Zusammenhang mit der Grazer Baumafia bis zu Verbindungen in ein weitaus aussagekräftigeres Milieu.

Wir werden sehen, was Dr. Reif mit der Lyconet International AG so alles bewegt.

 

Lyconet International AG now wholly-owned by General Counsel attorney Dr. Hubert Reif!

As an extract from the companies’ register shows that, by resolution of the annual general meeting on 4 April 2019, attorney Dr. Reif from the law firm Reif & Partner is the sole shareholder of Lyconet International AG based in Vienna. The usual suspects like Mario Kapun, Marko Sedovnik, Herbert Paierl etc. have been romping about in the different national companies for years. Periodically, the ‘personnel merry-go-round’ is set into action and positions are switched among each other.

What is new, is the all-powerful General Counsel Dr. Reif who appears now as the sole shareholder of Lyconet International AG. This might have to do with existing contracts and/or be part of the transformation process of Lyoness into MWS. This issue is very unusual since Lyoness’ lawyers always have insisted that there is only a client-lawyer relationship between Lyoness/Lyconet and the law firm of Dr. Reif and further interconnections where denied vehemently.

What has always been suspected now seems to be confirmed: Dr. Reif has been involved in Lyoness/Lyconet for a long while. The interconnections of his firms as well as his wife’s firms range from the scandals in conjunction with the Graz ‘construction mafia’ to connections to a much more indicative milieu.

We will see what Dr. Reif is going to achieve with Lyconet International AG.

Sportfachhandel INTERSPORT untersagt Cashback-World länderübergreifend die Logo-Nutzung!

INTERSPORT ist die größte mittelständische Versandhausgruppe im weltweiten Sportfachhandel. Unter dem Dach der IIC-Intersport International Corporation GmbH, der Einkaufs- und Management-Gesellschaft der Intersport-Gruppe, sind 5800 Standorte in 65 Ländern zusammengeschlossen. Diese erwirtschafteten 2014 einen Umsatz von 10,5 Mrd. Euro. Das weltweit führende Unternehmen ist mit einem Marktanteil von rund 36 % in Deutschland und über 20 % in Europa auf Platz 1 im Sportfachhandel positioniert.

Am 01. Oktober 2018 wurde bereits berichtet, dass INTERSPORT Deutschland die Nutzung des INTERSPORT Unternehmens-Logos untersagt hat. ( Beitrag vom 01.10.2018 )

Bekennende Lyonesen hatten mich daraufhin der Lüge bezichtigt und übersandten mir als Beweis die INTERSPORT-Logos aus verschiedenen Ländern auf den Cashback World-Seiten als angeblichen Beweis, worauf ich die INTERSPORT-Zentrale erneut befragte.

Die INTERSPORT-Firmenzentrale teilte am 25.03.2019 auf meine Anfrage hierzu schriftlich mit:

„Sehr geehrter Herr Ecker,

vielen Dank für Ihre Nachricht, bitte entschuldigen Sie meine späte Antwort. Wie wir Ihnen bereits Ende vergangenen Jahres geschrieben haben, haben wir von Seiten INTERSPORT Deutschlands die Lyoness Europe AG aufgefordert, mit sofortiger Wirkung unser Logo von ihrer Seite zu nehmen. Dies ist nach unserem Kenntnisstand auch passiert. Inzwischen ist dies auch für die weiteren Ländergesellschaften innerhalb unseres Verbundes vollzogen.

Wir möchten deshalb noch einmal betonen, dass wir in keiner Weise in Kooperation mit Lyoness stehen und es auch keinerlei Vertragsbeziehung mit der Lyoness Europe AG gibt.

Freundliche Grüße

INTERSPORT eG
Unternehmenskommunikation
Wannenäckerstraße 50
74078 Heilbronn            “

Es zeigt sich immer wieder, dass verschiedene Affiliate-Partner offensichtlich bei der myWorld-Geschäftsführung in „Lohn und Brot“ stehen. Auch zeigen die fortlaufenden Dementis von namhaften Unternehmen sehr deutlich, wie unbedeutend und gering die Shoppingumsätze bei Lyoness (Cashback World) sein müssen. Existierten diese enormen Shoppingumsätze bei Cashback World tatsächlich, wie behauptet, wären große und umsatzstarke Unternehmen/Konzerne sicher auch bereit, sich bei myWorld/Lyoness (Cashback World) listen zu lassen.

Lyconet und das Problem mit der Altersverifizierung seiner Marketer! (english version herinafter)

Umsatz schreiben um jeden Preis ist die Formel zum Reichtum, mit den Angaben der Marketer nimmt man es bei Lyconet aber wohl nicht so genau. Dabei sind die gesetzlichen Bestimmungen im Grunde eindeutig.

Seit meinem Artikel vom 19. März 2019 (siehe auch Artikel) melden sich vermehrt Minderjährige bei mir, die von anderen Lyconet-Marketern angehalten wurden, sich mit veränderten Altersangaben bei Lyconet zu registrieren, was mutmaßlich in Absprache mit Lyconet-Verantwortlichen erfolgte.

Obwohl Lyconet verpflichtet ist das Alter seiner Kunden zu verifizieren, z. B. mit einer Ausweiskopie, Post-Ident., Q-Bit Identitätcheck etc., wird der „schwarze Peter“ dem jeweiligen Marketer zugeschoben und Minderjährigen bzw. deren Eltern unverhohlen mit rechtlichen Schritten gedroht.  

siehe z. B. ein Schreiben der Rechtsabteilung von Lyconet:

Rechtsabteilung wegen Minderjähriger 2

Die jeweiligen Empfehlungsgeber berufen sich auf „Rücksprachen mit deren Upline.“ Hierzu liegen mehrere Sprachnachrichten von Lyconet-Marketern vor, die dies belegen.

Nachfolgend die Abschrift von Sprachmitteilungen in einem Fall (liegt im Original vor):

Bevor der Minderjährige unterschrieb und seine Bedenken bezüglich seines Alters äußerte, teilte sein Empfehlungsgeber mit:

„Ich hab das jetzt schon mal abgeklärt mit meiner Upline. Ich sag dir dann Bescheid, wie das ganze möglich gemacht werden kann. Wir kriegen das auf alle Fälle hin, es gibt Möglichkeiten, genug Möglichkeiten, dies zu starten obwohl Du erst 17 Jahre bist. Ich sage dir dann Bescheid…hau rein!”

Nachdem der Empfehlungsgeber von Lyconet zu einer Stellungnahme (siehe auch Mitteilung an Empfehlungsgeber ) aufgefordert wurde, kontaktierte dieser seinen minderjährigen Marketer:

„Jo, die Frage ist jetzt was soll ich da machen? Soll ich da reinschreiben, dass ich es nicht wusste, wenn das ok ist oder wie willst du das stattdessen handhaben, ich frag jetzt mal so…Grüße

Ob myWorld/Lyconet die Anmeldung von Minderjährigen billigend in Kauf nimmt? Ob Marketer, wenn überhaupt, hierzu belehrt und aufgeklärt werden und welche Konsequenzen es in Einzelfällen nach sich ziehen kann?

Lyconet and its problem with age verification of its marketers!

Making profits at all costs is the key factor for wealth, therefore information about marketers might not be checked very carefully. The legal provisions are basically clear though.

Since my article of 19 March 2019 i have been contacted by various minors who have been encouraged by other Lyconet marketers to sign up at Lyconet with false information about their age. This is suspected to have happened in agreement with Lyconet officials.

Although, Lyconet is obligated to verify the age of their customers, for example by copies of identification documents, the Post-Ident process, Q-Bit etc., the respective marketer is blamed and minor respectively their parents are threatened with legal measures.

Eg. see a letter from Lyconet: Rechtsabteilung wegen Minderjähriger 2

The respective recommendation givers refer to “consultations with their upline”. There are multiple voice mails from Lyconet marketers as a proof.

Here the transcription of voice mails in one case (the original version is in my possession):

Before the minor had signed and expressed his concerns, his recommendation giver told him:

“I already clarified that with my upline, I’ll tell you how the whole thing can be made possible. We are definitely going to handle that. There are possibilities, enough possibilities to start it though you are only 17 years old. I’ll tell you then… Rock on!”

Lyconet writes to the referrerMinderjährige Empfehlungsgeber 2

translation: „Yo, the question is, what should I do now? Should I write that I didn’t know it, if that’s ok, or how do                             you want to handle it instead? Just asking… Greetings”

If myWorld/Lyconet approvingly accepts the registration of minors? If marketers, if they are at all, are being instructed on this and on the consequences that might follow?

Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS und die letzte Runde in Norwegen! (english version herinafter)

Lyoness/Lyconet etc. versteht es allgemein gut negative Beschlüsse von Behörden so lange wie möglich hinauszuzögern, prinzipiell zu verneinen, zu leugnen oder zu beschönigen.

Der Veröffentlichung der norwegischen Behörde vom 13.03.2019 zum Beschluss vom 27.01.2019 ist jedoch nichts hinzuzufügen. Auch in dieser Instanz ist die Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS gescheitert.

Wie die Lyoness Europe AG & und Lyoness Norway AS als ziviler Delinquent, die Missstände zeitnah transparent und für die Behörden nachvollziehbar beheben will, darf mit Spannung erwartet werden.

Die Veröffentlichung der Behörde vom 13.03.2019 ( Norwegische Behörde 13.03.2019 ) in seiner Übersetzung:

Lyoness – Anforderung einer schriftlichen Bestätigung, dass der Verstoß gegen die Pyramidensystembestimmung im Lotteriegesetz behoben wurde, vgl. § 16 Abs. 4 des Lotteriegesetzes

Die Lotterieaufsicht verweist auf den Beschluss des Ausschusses vom 27. Januar 2019, in dem der Klage von Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS hinsichtlich des Beschlusses der Aufsicht vom 31. Mai 2018 nicht stattgegeben wurde. Des Weiteren verweisen wir auf die Entscheidung des Amtes vom 28. Februar 2019, den Beschluss nicht auszusetzen.

Der Prüfungsausschuss hat schlussgefolgert, dass Lyoness ein Umsatzsystem ist, welches laut § 16 Abs. 2 ein Pyramidensystem ist, und hat dem Beschluss der Lotterieaufsicht stattgegeben. Der Ausschuss hat keinen Grund dafür gefunden, Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS die Möglichkeit einzuräumen, ungesetzliche Umstände zu beheben. Der Beschluss hat zur Folge, dass die Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS den gesamten Betrieb, die Teilnahme und die Verbreitung der Produkte des Unternehmens in Norwegen einzustellen hat.

Aus dem Beschluss der Aufsicht vom 31. Mai 2018 geht hervor, dass der Beschluss zur Einstellung des Betriebs von Lyoness beinhaltet, dass sämtliche Käufe und Einzahlungen norwegischer Teilnehmer und Cashback-Betriebe von Lyoness, Lyconet und Cashback World einzustellen sind. Des Weiteren sind die Vermarktung des Unternehmens, der Einsatz von Bonuskarten und der Verkauf von Rabattcoupons, Anteilen an Customer Clouds, Geschenkkarten, Marketingmaterialien, Seminaren und Ähnlichem einzustellen. Ebenfalls ist Lyoness dazu angehalten, sämtliche Auszahlungen von Rabatten, Boni und Provisionen an die norwegischen Teilnehmer einzustellen.

Die Aufsicht fordert eine zeitnahe schriftliche Bestätigung von Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS dafür an, dass der Verstoß gegen § 16 des Lotteriegesetzes behoben wurde, vgl. Lotteriegesetz § 16 Abs. 4.

Wir verweisen auf den Beschluss der Aufsicht vom 31. Mai 2018 und möchten darauf aufmerksam machen, dass der Beschluss zur Stilllegung des Betriebs von Lyoness in Norwegen Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS nicht daran hindert, den Teilnehmern die Beträge zurückzuzahlen, die sie bis zur Beschlussnahme für den Kauf von Rabattcoupons und Anteilen an Customer Clouds gezahlt haben und die nicht in Form eingelöster Rabattcoupons zurückgezahlt wurden. Ebenso wenig ist Lyoness durch den Beschluss daran gehindert, die Beträge zurückzuzahlen, die die Teilnehmer bis zur Beschlussnahme für den Kauf von Marketingmaterial und Seminaren gezahlt haben. Lyoness ist ebenfalls dazu berechtigt, die Beträge auszuzahlen, die sich die Teilnehmer in Form von Rabatten durch den eigenen Einkauf bei den Cashback-Betrieben bis hin zur Beschlussnahme erarbeitet haben.

Die Aufsicht betont, dass wir die Angelegenheit präzise auswerten werden. Ein Verstoß gegen § 16 ist als grober Verstoß gegen das Lotteriegesetz zu werten und kann mit Bußgeldern oder Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren geahndet werden, vgl. § 17 Abs. 2 des Lotteriegesetzes. Eine solche Strafe kann Unternehmen und Personen auferlegt werden, die vorsätzlich oder fahrlässig ein Pyramidensystem gründen, betreiben, an diesem teilnehmen oder dieses verbreiten, vgl. § 17 u. § 16.

Lyoness Europe AG and Lyoness Norway AS and the last round in Norway!

Publication of the Authority dated 13.03.2019 (Norwegische Behörde 13.03.2019) in translation:

Lyoness – Request for a written confirmation that the infringement against the Ponzi scheme regulations of the lottery law has been remedied, cf. § 16 (4) of the lottery law

The supervisory authority for lotteries refers to the lottery committee’s resolution of 27 January 2019 in which the claim of Lyoness Europe AG and Lyoness Norway AS regarding the lottery committee’s resolution of 31 May 2018 was rejected. Further we are referring to the lottery office’s decision of 28 February 2019 not to suspend the resolution.

The lottery committee concluded that Lyoness is a trading system which is a Ponzi scheme according to § 16 (2) and has sustained the lottery supervisory authority’s resolution. The lottery committee has found no reason for giving Lyoness Europe AG and Lyoness Norway AS the possibility to remedy unlawful circumstances. The resolution has the consequence that Lyoness Europe AG and Lyoness Norway AS must stop the complete business, the participation and distribution of products of the company in Norway.

The supervisory authority for lotteries’ resolution of 31 May 2018 shows that the resolution for a suspend of Lyoness’ operations includes that all purchases and payments of Norwegian participants and Cashback-companies of Lyoness, Lyconet and Cashback World must be stopped. Further, the marketing of the enterprise, the use of bonus cards and the sale of discount vouchers, shares in customer clouds, gift cards, marketing material, seminars and the like must be stopped. Also, Lyoness is encouraged to stop any payment of discounts, bonuses and provisions to the Norwegian participants.

The supervisory authority for lotteries demands a prompt written confirmation from Lyoness Europe AG and Lyoness Norway AS for the remedy of the infringement of § 16 of the lottery law, cf. lottery law § 16 (4).

We refer to the resolution of 31 May 2018 and want to point out that the resolution of the stop of Lyoness’ business in Norway does not keep Lyoness Europe AG and Lyoness Norway AS from paying back the amounts, participants paid for the purchase of discount vouchers and shares in customer clouds before the day of the resolution and that were not paid back in the form of redeemed discount vouchers. Furthermore, Lyoness is not prevented from paying back the amounts participants have paid for marketing material and seminars before the day of the resolution. Also, Lyoness is entitled to pay out the amounts participants have compiled by purchasing from Cashback companies until the day of the resolution.

The lottery supervisory authority points out, that we are going to evaluate this issue precisely. An infringement of § 16 is to be seen as a gross infringement of the lottery law and can be avenged with penalties or prison sentences of up to three years, cf. § 17 (2) of the lottery law. Such a punishment can be inflicted on companies and persons that are founding, operating, participating or distributing a Ponzi scheme, cf. § 17 and § 16.

 

According to the resolution of 27 January 2019

Section  1 of the lottery law. Illegal Ponzi schemes are exposing consumers to a financial risk and further detrimental effects that have to be prevented, cf. preparatory work for Ponzi scheme regulations in the lottery law Ot.prp. Nr. 97 (2004-2005) Section 1.

The supervisory authority for lotteries urges Lyoness Europe AG and Lyoness Norway AS to in form marketing managers and Cashback companies quickest possible about the resolution and the consequences they will have to face if the business, the participation and the distribution of the illegal Ponzi scheme will not be stopped immediately.

If the supervisory authority should become aware that the company is violating the resolution we will consider a sanction of Lyoness Europe AG and Lyoness Norway AS according to § 14 c of the lottery law. The supervisory authority for lotteries will also consider filing a complaint against Lyoness Europe AG, Lyoness Norway AS, the marketing managers and other business partners of Lyoness that continue the unlawful operations.

In case of a possible trial the supervisory authority for lotteries will bring in further information and evidence concerning the case.

Best regards

Minderjährige bei Lyconet als Marketer registriert?!

In der letzten Zeit melden sich vermehrt Minderjährige, die von anderen Lyconet-Marketern angehalten wurden, sich mit falschen Altersangaben bei Lyconet zu registrieren. Wie aus dem nachfolgenden Mail hervorgeht, mutmaßlich mit der Unterstützung der jeweiligen Upline.

So erreichte uns u. a. folgende Mail:

„Hallo, ich bin 17 Jahre alt und hab mich von einem Lyconet-Marketer vor ungefähr einem Monat zum Einstieg bewegen lassen. Da ich wirklich ein erfolgsorientierter Mensch bin hatte er mit mir ein leichtes Spiel und dementsprechend startete ich auch auf sein teilweise drängen das das die beste Möglichkeit sei erstmal für 50€. Doch damit sollte es nicht getan sein denn er sagte immer wieder ich solle doch sogenannte Unit‘s buchen oder Doch den Premium-Marketer. Ich sagte, ich habe aber nur 400 Euro auf dem Konto und er meinte daraufhin ich solle alles in die Units stecken bzw. so viel wie möglich. Da ich der Person zu der Zeit vertraute und ich so manipuliert wurde, sah ich gar nicht wie ich einen riesen Fehler beging und überwies alles. Nach einem Monat wo ich so gut wie mein ganzes Umfeld mit Clouds vollgelabbert hatte ohne Ergebnis, fragte ich mich folgendes, was wenn Clouds nicht funktionieren, dann bist du ja letztendlich selbst schuld…. dazu kamen noch widersprüchliche Angelegenheiten und eine unsympathische Upline. Da brach alles in mir zusammen und ich wollte da raus und ich wollte nichts mehr mit so einer Network Marketing Company wie dieser zu tun haben, da das Produkt einfach nur ….. ist Ich hatte „meinem Marketer“ gesagt ich sei erst 17 und wie das dann ist, ob das ein Problem darstellt. Dieser meinte er frage bei seiner Upline nach und leitete mich weiter: “Ich könnte mich ja ganz ausversehen vertippen und dass das Alter grundsätzlich kein Problem darstelle, so die Rückmeldung. Daraufhin meldete ich mich gemeinsam mit ihm an und ,,vertippte“ mich wie davor von ihm gesagt. – Eine Erlaubnis von meinen Eltern hatte ich nicht, die hatten es mir sogar verboten. Gibt es da irgendeine Chance das Geld wiederzubekommen, ich habe für die 400€ hart gearbeitet, im McDonalds 40 Stunden an den Wochenenden neben dem Abi.“

Ich habe diese Vorgänge an MyWorld/Lyconet mit den entsprechenden Nachweisen weitergeleitet und angefragt, welche Kontrollmechanismen für solche Anmeldungen vorgesehen sind? Ob myWorld/Lyconet die Anmeldung von Minderjährigen billigt oder fördert? Ob Marketer, wenn überhaupt, hierzu belehrt und aufgeklärt werden und welche Konsequenzen es in Einzelfällen nach sich ziehen kann. Eine Rückantwort steht aus.

Lyoness auf der Suche nach unverbrannter Erde. (english version hereinafter)

Nach den Verboten in Norwegen und Italien  sowie den rechtskräftigen Verurteilungen als Schneeballsystem in Österreich und der Schweiz plant Lyoness in weiteren Ländern den Einstieg. Darunter sind u.a. Malaysia, Taiwan, Singapore, Japan, Argentinien, Kolumbien, Ägypten und selbst afrikanische Länder.

Vorstellung im Januar 2019 bei einer Veranstaltung

Von einem ausführlichen „Legalcheck“ in den einzelnen Ländern darf wohl eher nicht ausgegangen werden, denn schon zu Zeiten der Länderpakete fiel der Vertrieb in „Blitzkrieg-Manier“ in die Länder ein, wie z.B. Brasilien, Indien, USA etc.. Wie wurde damals Indien angepriesen, es wäre ein „Milliardenmarkt“, „alles gehe durch die Decke“ und „ein limitiertes Volumen sei nur für kurze Zeit verfügbar und man müsse sofort zugreifen“. Nach sieben Jahren ist in Indien das Händlernetz immer noch lächerlich dünn, auf die prognostizierte Entwicklung angesprochen, schweigt die Lyoness-Presseabteilung.

Japan ist für seine strenge rechtliche Auslegung in Wettbewerbsfragen bekannt und wird sicher viel Freude mit Lyoness/Lyconet, myWorld etc. dort haben. Die Antwort auf meine Anfrage bei der Japan Fair Trade Commission steht noch aus.


Lyoness and its new countries! [etc.]

 

After its prohibition in Norway and Italy as well as the final convictions as a snowball system (Ponzi scheme) in Austria and Switzerland, Lyoness is planning its entry into other countries. Amongst them are Malaysia, Taiwan, Singapore, Japan, Argentina, Columbia, Egypt and even African countries..

It may not be assumed that there will be an extensive legal check in the several countries, thus already in the times of country packages Lyoness invaded countries like Brazil, India or the USA in a “blitzkrieg manner”. Oh, how did they praise India for being a “billion-dollar market”. They said things like “business will go up through the roof” and “there is only a limited volume available and people have to seize the opportunity”. After seven years, Lyoness’s trading net is still ridiculously thin and its press department remains silent when being asked about their forecast back then.

Japan is known for its strict legal interpretation concerning competition questions and will surely have a lot of fun with Lyoness/Lyconet, myWorld etc. The answer to my request to the Japan Fair Trade Commission is still pending.

Norwegische Berufungskommission hat das Verbot von Lyoness mit Entscheidung von 27.01.2019 bestätigt!

Gegen den Beschluss der norwegischen Wettbewerbsbehörde vom 31. Mai 2018 hatte die Lyoness Europe AG und die Lyoness Norway AS am 21. Juni 2018 Berufung eingelegt, zuletzt wegen „Verfahrensfehler und Unverhältnismäßigkeit“. Am 27. Januar 2019 hat die Behörde den Beschluss , dass das gesamte Geschäft von Lyoness nach Paragraph 16 Absatz 2 des Lotteriegesetzes ein illegales pyramidenähnliches Umsatzsystem ist, bestätigt und entschieden, dass das Verbot vom 31. Mai 2018 bestehen bleibt. ( Veröffentlichung Wettbewerbsbehörde )

In ihrer Würdigung hält die Behörde fest, dass das Lyoness bzw. das Lyconet-System eine pyramidenartige Struktur darstellt und einzig auf Neukundengewinnung aus dem Cashback-Bereich ausgerichtet ist. Den Teilnehmern wird ein Einkommen in Aussicht gestellt, dass sich durch die Anwerbung von „Neukunden“ über die Einkaufsgemeinschaft Lyoness und deren Einzahlung in die Lyconet-Schiene generiert. Der geringe Erlös durch Verkauf oder Verbrauch von Waren, Dienstleistungen oder sonstigen Vorteilen fällt nicht ins Gewicht.

„Die Behörde hat die Aktivitäten von Lyoness eingehend beurteilt, und die Schlussfolgerung ist klar. Die norwegische Behörde erwartet, dass Lyoness der Entscheidung nachkommt und alle Aktivitäten in Norwegen beendet“, sagt die Senior-Beraterin der Gaming Authority Monica Alisøy Kjelsnes. (Beschwerdeausschuss)

Die öffentliche Version des Beschlusses ist in Vorbereitung und wird in Kürze auf der Website des Sekretariats des Berufungsausschusses veröffentlicht.

Das beste zum Schluss: Lyoness selbst ist über diese Entscheidung „schockiert und überrascht“. 

Lyoness-Geschädigte in Italien fordern Rückerstattung ihrer Verluste (53 Mio. €)!

Nach einem landesweiten Verbot und einer Geldstrafe in Höhe von 3,2 Mio. Euro wollen nun die Geschädigten von Lyoness in Italien auch ihr Geld zurück. Laut einem Bericht der TG Verona hat Lyoness Italia Srl. seit 2017 rund 53 Mio. € von rund 1,3 Mio. sogenannten „Sponsoren“ eingesammelt. Wobei viele deutsche, österreichische, britische, irische, australische und südafrikanische Geschädigten ebenfalls in die „Italien-Cloud“ als sogenannte Sponsoren investierten.

Es wird weiter davon ausgegangen, dass die investierten Gelder der Geschädigten im Ponzi-System zum größten Teil und entsprechend der internen Struktur, durchgereicht wurden. Sieht man sich all die Level 8+ an, wie sie sich mit fremden Geldern und zur Schau gestellten Reichtum darstellen, kann der Verbleib der Gelder durchaus nachvollzogen werden.

War Italien doch der bisher stärkste Markt und es wird sicherlich interessant zu beobachten sein, wie sich Lyoness hier wieder versucht herauszuwinden, zumal andere Länder mit einem Verbot zeitnah folgen dürften.

Wenn Lyoness sich mit Apple, Amazon etc. vergleicht, ist dies nur noch lächerlicher.  

Behind MLM (Beitrag auf deren Website)

Lyoness / Nach Norwegen nun auch Verbot der Lyconet-Praktiken in Italien! (english version hereinafter)

Die italienische Wettbewerbsbehörde (AGCM) hat mit Beschluss vom 19.12.2018 wie die norwegische Aufsichtsbehörde bereits zuvor festgestellt, dass die Geschäftspraktiken von Lyoness/Lyconet falsch (unkorrekt/regelwidrig) sind und verbietet die Verbreitung und Fortführung.

Seite 35 im Beschluss: ( Beschluss/Decision Italy 19.Dec. 2018 )

DELIBERA (Entscheidung)

a) che la pratica commerciale descritta al punto II del presente provvedimento, posta in essere dalle società Lyoness Italia S.r.l., nella qualità di professionista ai sensi dell’articolo 18, comma 1, lettera b), del Codice del Consumo, costituisce, per le ragioni e nei limiti esposti in motivazione, una pratica commerciale scorretta ai sensi degli articoli 20, 21 comma 1, lettere b) e c), e 22, nonché dell’articolo 23, comma 1, lettera p), del Codice del Consumo e ne vieta la diffusione o continuazione;

–> die Praktiken von Lyoness Italia S.r.l. sprechen gegen Artikel 20, 21 (usw.). Ihre Praktiken sind somit falsch (unkorrekt/regelwidrig)

–> da  deren Praktiken Artikel 23 verletzt, und verbietet deren Verbreitung und Fortsetzung

Zunächst wurde eine Geldstrafe in Höhe von 3,2 Mio. € verhängt, die lediglich als Warnschuss zu verstehen sein dürfte. Wesentlich schwerer wiegen die Ergebnisse der Untersuchung, die denen in Norwegen gleichen. Dies verwundert nicht, hat Lyoness doch in allen vertretenden Ländern die gleiche Vorgehensweise und Struktur.

Die Aufsichtsbehörde für Wettbewerb und Markt (AGCM) hat nach Abschluss eines langen Untersuchungsverfahrens wie Norwegen festgestellt:

Das von Lyoness Italien S.r.l. verwendete System zur Bewerbung des Kaufmodells „Cashback“ inkorrekt ist, da es ein Pyramiden-, Schneeballsystem darstellt, was vom Verbraucherschutzgesetz als eine auf jeden Fall irreführende Geschäftspraxis eingestuft wird.

Das System dreht sich um die Cashback-Karte, mit der Kundinnen und Kunden in bestimmten Geschäften beim Einkauf “Geld sparen” können. Lediglich die Führung des Lyoness-Systems hat mit der “Karriere” der Mitarbeitenden große Gewinne erzielt.

Das Bewerbungssystem verwendet die Vorteile dieses Cashback-Systems nur als Vorwand, in Wirklichkeit wird auf Rekrutierung einer hohen Anzahl von Marketern als Verkaufsbeauftragte gesetzt. „Sind diese ‚beigetreten‘, wird von ihnen eine sehr hohe ‚Eintrittsgebühr‘ von 2.400 Euro verlangt, um das erste Kommissions-Level zu erreichen, und die ‚Karriere‘ als Lyconet Premium Marketer beginnt. Daraufhin muss der Marketer andere Verbraucherinnen und Verbraucher anwerben, und weitere Zahlungen tätigen, um einen ‚Karrierefortschritt‘ zu erreichen“, so ein Sprecher der Behörde.

Im Zuge des Untersuchungsverfahrens ist festgestellt worden, dass das Cashback-System in Wirklichkeit nur einen sekundären Rang im wirtschaftlichen Umsatz des Systems Lyoness hat, nämlich 16 %. Die restlichen 84 % werden durch den Verkauf von Lyconet-Produkten erzielt! Soviel zu der sogenannten „Einkaufsgemeinschaft“ Die Erreichung von hohen Levels bei den Shopping Points (der Entgeltmechanismus des Zahlungsplans) ist nämlich nur möglich, wenn die teilnehmenden Verbraucher oder die von ihnen rekrutierten Personen weitere Summen einzahlen. Wie festgestellt wurde, haben mehrere zehntausend Verbraucherinnen und Verbraucher diese Summen eingezahlt, um in das System aufgenommen werden und darin bleiben zu können, und nur ganz wenige Personen hätten es geschafft, effektiv relevante Positionen zu erreichen.

„Die Regulierungsbehörde hat des Weiteren festgestellt, dass die Methoden, mit denen die Eigenschaften, die Bedingungen und Fristen des Systems vorgestellt wurden, irreführend sind; die einzelnen Aspekte wurden weder bei Events noch auf den Webseiten angemessen erklärt. Auch fehlen auf den Webseiten einige Angaben, die für Verträge im Fernabsatz notwendig sind, wie z.B. Informationen über die Behandlung von Beschwerden, über das Rücktrittsrecht und den Gerichtsstand“.

Lyoness Italien hat nun zwei Monate Zeit, um einen neuen Marketingplan vorzulegen, der dann von der AGCM genehmigt werden muss. Verschiedene italienische Lyconet-Präsidenten behaupten, sie hätten alle bemängelten Punkte im Beschluss bereits umgesetzt und hierfür „ein OK von der AGCM erhalten.“ Nach Rücksprache mit der AGCM ist diese Behauptung falsch. Die AGCM hat nichts dergleichen erhalten oder genehmigt. Im Moment können mit der Cashback-Karte noch weiter Einkäufe getätigt und auch noch KMUs hinzugefügt werden. Aber alles was Premium, ESP, Cloud, EC1 und EC2 (die Haupteinnahmequelle) betrifft, ist untersagt. (Bekannt aus Norwegen!)

Die Reaktion von Lyoness Italia ist bekanntes „Krisen-Wording“, die bemängelnden Lyconet-Geschäftspraktiken erwähnt man nicht:

Lieber Lyconet-Vermarkter, (Google-Translate) Im Rahmen der Anfragen der Wettbewerbsbehörde (AGCM) an Lyoness möchten wir Sie darüber informieren, dass wir die Entscheidung der AGCM erfahren haben. Wir sind mehr als überrascht von dieser jüngsten Entscheidung und werden natürlich alle erforderlichen rechtlichen Maßnahmen ergreifen.

Wir stellen fest, dass wir nach dem Beginn der AGCM-Untersuchung im September 2018 geeignete Maßnahmen ergriffen und sofort auf die Einwände der Behörde reagiert haben. Umso erstaunter sind wir über die jüngste Entscheidung, die uns in keiner Weise plausibel ist, auch wenn die bereits am System vorgenommenen Änderungen berücksichtigt werden. In der ganzen Welt ist Lyoness ein Unternehmen, das die Vorschriften einhält, wie die Schließung von Verfahren in Österreich zeigt. Lyoness ist eine internationale Einkaufsgemeinschaft mit 11 Millionen Mitgliedern und über 120.000 Partnerunternehmen. In Italien erhalten täglich mehr als 1,5 Millionen Mitglieder Vorteile von mehr als 25.000 verbundenen Unternehmen, die jeden Monat mehrere zehn Millionen Einkäufe in den Kreis der verbundenen Unternehmen fließen lassen.

Wie bereits erwähnt, werden wir uns an den entsprechenden Stellen dieser Entscheidung widersetzen. Wir können auf ein Team kompetenter Anwälte und kompetenter Superpartes  zählen, die unsere Sichtweise unterstützen. Wir sind zuversichtlich, dass wir diesen Fall wie in Österreich zu einem positiven Ergebnis bringen werden. Daher ändert sich nichts daran, dass unsere Mitglieder weiterhin Vorteile aus ihren Einkäufen erhalten und kleinen und mittleren Unternehmen weiterhin das Treueprogramm zur Verfügung gestellt wird.

Natürlich halten wir Sie auf dem Laufenden.

Mit besten Grüßen, Lyoness Italia S.r.l. „


Lyoness: Following Norway, Italy now also prohibits Lyconet practices!

The Italian competition authority (AGCM) adopted a decision (19 December 2018) – as the Norwegian competition authority did before – showing that Lyoness/Lyconet’s business practices are wrong (incorrect/irregular) and now prohibits its dissemination and continuation. Amongst others, investigations are currently still in progress in Poland.

Page 35 of the Italian decision: ( Beschluss/Decision Italy 19.Dec. 2018 )

DELIBERA (Decision)

a) che la pratica commerciale descritta al punto II del presente provvedimento, posta in essere dalle società Lyoness Italia S.r.l., nella qualità di professionista ai sensi dell’articolo 18, comma 1, lettera b), del Codice del Consumo, costituisce, per le ragioni e nei limiti esposti in motivazione, una pratica commerciale scorretta ai sensi degli articoli 20, 21 comma 1, lettere b) e c), e 22, nonché dell’articolo 23, comma 1, lettera p), del Codice del Consumo e ne vieta la diffusione o continuazione;

  • è the practices of Lyoness Italia S.r.l. infringe Article 20,21 (and so on). Their practises are therefore wrong (uncorrect/irregular).
  • è since their practices infringe Article 23 and prohibits their dissemination and continuation.

First, a fine of 3.2 Mio € was imposed, which could be seen as a warning shot. Significantly more serious are the findings of the investigations that are similar to Norway’s findings. This is no surprise since the structure and procedures of Lyoness are the same in all countries.

After the conclusion of a long inquiry, the competition authority (AGCM) stated that:

The promotion system for the purchase model “Cashback” Lyoness Italy S.r.l. uses, is incorrect, because it is a pyramid scheme/snowball system, which the Consumer Protection Act classifies as a definitely misleading business practice.

The system revolves around a fee-based discount card with which consumers can “save money” in certain stores. Only the leaders of the Lyoness system yielded high profit rates with the members’ “careers”.

The promotion system used the advantages of the Cashback system just as a pretext and in fact, banked on the recruitment of a high number of consumers as their sales representatives. “After they have ‘joined’, a very high ‘entry fee’ is requested for reaching the first commission level and the start of their ‘career’ as Lyconet Premium Marketers. After this, the marketer has to recruit other consumers and has to make further payments for their ‘career progress’”, said a spokesperson of the authority.

Within the inquiry, it was it has been found that the Cashback system in fact has a secondary position within the economic turnover of the Lyoness system, namely 16%. The remaining 84% are achieved by the sale of Lyconet products! So much for the so-called “purchasing association”. It is only possible to reach a high level of Shopping Points (the compensation mechanism of the payment plan) if the participating consumers or persons recruited by them make further payments. As it has been noted, several ten thousand consumers made these payments to become included and to stay in the system. Only a few people were effectively able to reach relevant positions.

“The regulation authority further noted that methods with which properties, conditions and time limits of the system were presented, are misleading. The different aspects have neither been explained at events nor on the websites. Also, some necessary indication on distance selling contracts, as for example information on the right of withdrawal, the place of jurisdiction and dealing with complaints are missing on the websites.”

Lyoness Italy now has two months left for submitting a new marketing plan that has to be approved by the AGCM. Several Italian Lyconet presidents asserted that they already have implemented all points criticised by the resolution and that they “have received an ‘OK’ from the AGCM”. After consultation with the AGCM, this assertation is incorrect. The AGCM did not receive anything or authorise anything like that. Right now, purchases can still be made with the Cashback card and SMEs can still be added. But anything concerning Premium, EST, Cloud, EC1 and EC2 (the main source of income) is prohibited. (We already know all this from Norway!)

Lyoness reacts with long known “crisis wording”, the criticised Lyconet business practices are not mentioned:

„Dear Lyconet Marketer, (Google-Transalte) 

In the context of the requests of the competition authority (AGCM) to Lyoness we would like to inform you, that we have heard the decision of the AGCM. We are more than surprise by this latest decision and will of course take all necessary legal measures.

We note that took suitable measures after the beginning of the AGCM inquiry in September 2018 and that we reacted to the authority’s objection immediately. We were therefore even more astounded about the latest decision, which is not plausible for us in any way, even if the changes of the system already made are being regarded. In the whole world, Lyoness is a company that meets the requirements as shown by the closing of proceedings in Austria.

Lyoness is an international purchasing association with 11 million members and more than 120,000 partner companies. In Italy, more than 1.5 million members are daily receiving benefits from more than 25,000 related companies that are feeding tens of millions of purchases back into the community of related companies every month.

As already mentioned, we will oppose this decision at the appropriate places. We can count on a team of competent lawyers and competent independents (super partes), who are supporting our view. We are confident that, like in Austria, we will reach a positive outcome. Therefore, our members will still receive benefits from their purchases and the loyalty program will still be provided to small and medium-sized enterprises.

Of course, we will keep you up-to-date.

With best regards, Lyoness Italia S.r.l.“

 

 

Lyoness – Urteile/Beschlüsse v. 11.12. & 18.12.2018 – Zwischenbericht

Obwohl jedem klar ist, dass es im Rahmen eines Zivilverfahren an den jeweils anberaumten Verhandlungstagen kein direktes Urteil oder ein Beschluss erfolgt, laufen „Lyonesen“ hier mit unqualifizierten, teils beleidigenden und durchwegs „nervösen Kommentaren“ regelrecht Sturm.

Deshalb nochmals zur Erklärung. Mir sind die Entscheidungen aus Norwegen und Italien bereits weitestgehend bekannt und begrüße diese ausdrücklich, aber solange kein offiziell bestätigter Beschluss vorliegt, können und werde ich dazu nichts veröffentlichen. Aber ich kann es selbst kaum erwarten.

Von allen erkenntnisresistent Lyonesen veröffentlichen wir nachstehend einen unserer Favoriten:

Autor: Lukas Müller
E-Mail: micha_sinn@t-online.de

Kommentar:
Und…. War wohl nichts mein lieber Ben 😀 du schreibst schon über mehrere Jahre mindestens 2 mal pro Monat irgend eine Scheiße hier rein und schreibst das es ab nächsten Monat als Schneeballsystem oder sonst was eingestuft wird, aber NIE ist etwas passiert. Merkst du es langsam selber net das du nur Schwachsinn recherchierst? So lächerlich mit dir 😀
Kannst ja mal mit Facebook oder Apple deine negativen Schlagzeilen schreiben.

Lieber Lukas Müller,

Lyoness ist per rechtskräftiger Urteile bereits mehrfach in Österreich, der Schweiz als Schneeballsystem klassifiziert und in Norwegen verboten. U. a. in Polen wird offiziell auf der staatlichen Verbraucherschutz-Website vor Lyoness gewarnt und ein Verfahren ist anhängig usw. usw. Wir haben keine Ahnung oder Vorstellung, was mit (……das es ab nächsten Monat als Schneeballsystem oder sonst was eingestuft wird, aber NIE ist etwas passiert.) gemeint sein könnte.